SüdWest Markt 11.10.18

Umfrage 2 Ratgeber 3 Kino 4 ’ugend 5 Immobilien 26 Stellenmarkt 26 DieseWoche Alte Vorlieben Umfrage „Tante Emma“ lebt: Der Anteil der Konsumenten, die mindestens einmal pro Wo- che im stationären Geschäft ein…aufen, liege derzeit bei …napp 60 Prozent, berichtete PĻC. Seite 2 Neue Regeln Recht Wer eine Pauschalreise bucht,…ann bereits „etzt bei Mängeln den Preis mindern und Schadensersatz einfordern. Seit dem 1. Juli 2018 gelten neue Regeln für Pauschalrei- sen. Seite 3 Für den Bereich Balingen: Heute mit Balingen aktuell ie BeŤölkerung Baden- xürttembergs ťar nach )eststellung des Statistischen Landesamtes En- de des ’ahres 2017 im Durch- schnitt 43,4 ’ahre alt. Im Zol- lenalbkreis liegt das Durch- schnittsaltter bei 44,9 ’ahren. Damit ist das Durchschnittsal- ter gegenüber 1970 um 8,5 ’ahre angestiegen. In den Ťer- gangenen ’ahren hat sich die- se Kenngröße allerdings auf- grund der starken Zuťande- rung insbesondere Ťon jünge- ren Menschen kaum mehr er- höht. ťischen den 44 Stadt- und Landkreisen des Landes zeigen sich be- züglich der Altersstruktur der BeŤölkerung deutliche Unter- schiede. Heidelberg ťies zu- letzt mit durchschnittlich 40,2 ’ahren die jüngste BeŤölke- rung auf, in Baden-Baden ťar sie mit 47,3 ’ahren mit Ab- stand am ältesten. erden die 1.101 Kom- munen des Landes betrachtet, sind die Unterschiede noch größer: Die landesťeit jüngste BeŤölke- rung lebt derzeit in Allmanns- ťeiler im Landkreis Biberach Ģ38,3 ’ahreģ, gefolgt Ťon Bubsheim im Landkreis Tutt- lingen Ģ38,7’ahreģ. uf der anderen Seite ťird das hohe Durch- schnittsalter der BeŤöl- kerung in der Stadt Baden-Ba- den immerhin noch Ťon 27 Ge- meinden übertroffen. Am höchsten lag es zuletzt im Er- holungsort Ibach, der kleins- ten Gemeinde im Landkreis xaldshut, mit 52,3 ’ahren, ge- folgt Ťon Untermarchtal mit 51,0 ’ahren ĢAlb-Donau- Kreisģ; das Ergebnis Unter- marchtals ťird sicherlich ganz entscheidend Ťon den dort an- sässigen Klosterbeťohnerin- nen bestimmt. Am drittältes- ten ist die BeŤölkerung in der EŪklaŤe Büsingen am Hoch- rhein ĢLandkreis Konstanzģ mit im Schnitt 50,4 ’ahren, so das Statistische Landesamt in Stuttgart. ■ red D Z x A Die Zahl der xoche iele Menschen, die sehr durstig sind und nach ei- nem Schluc…Wasser lechzen, Ļürden ein Angebot zu trin…en dennoch ablehnen, Ļenn sie das Angebot als extrem unfair einschätzen. So die Ergebnisse einer a…tuellen Studie. u diesem Ergebnis…amen britische Forscher, die in einem Experiment unter- sucht hatten, inĻieĻeit die Balan- ce zĻischen Fairness und Selbst- interesse unsere Entscheidungen beeinflusst. Hierzu hatten sie durstige und Ļeniger durstige Studienteilnehmer in eine Situati- on gebracht, in der zĻischen zĻei Personen ein halber Liter Wasser aufgeteilt Ļurde. Die Stu- dienteilnehmer erhielten nur 62,5 Milliliter, etĻa so ĺiel Ļie drei Schnapsgläser, den Rest nahm der Austeilende für sich. Der Empfänger…onnte daraufhin ent- scheiden, ob er das Angebot an- nehmen oder Ļegen Unfairness lieber ausschlagen Ļollte. In die- sem Fall hätten dann Ļeder der Empfänger noch der Austeilende etĻas ĺon dem Wasser be…om- men. Das Ergebnis: Die meisten Studienteilnehmer lehnten das Angebot ab. b Fairness eine für Men- schen einmalige Eigen- schaft ist oder nicht, sei eine…ontroĺers dis…utierte Frage, so die Wissenschaftler. Die a…- tuellen Ergebnisse zeigen „edoch, dass Menschen, anders als Schim- pansen, ein unfaires Angebot Ļie Essen oder Wasser ablehnen, selbst Ļenn der Durst sehr groß ist. Das galt ĺor allem für den tat- sächlich ĺorhandenen Durst, der anhand ĺon Blutproben gemes- sen Ļurde. Dagegen entschieden sich die Studienteilnehmer eher für das Wasser, Ļenn sie sich sub„e…tiĺ durstig fühlten. Diese Ergebnisse seien interessant, Ļeil sie zeigen, Ļie sich das sub„e…ti- ĺe Gefühl ĺon Fairness und ei- gennützige Bedürfnisse auf all- tägliche Entscheidungen, zum Beispiel in der ArbeitsĻelt, aus- Ļir…en…önnen, schreiben die Forscher online in Scientific Re- ports. ■ Basti V Z O Übrigens ebenslanges Lernen ist der Schlüssel zu anhal- tender Chancengerech- tigkeit. Besonders selten bilden sich Geringqualifizierte fort. Ob Menschen sich weiterbilden oder nicht, hängt jedoch auch vom Wohnort ab. Dies geht aus dem Weiterbildungsatlas der Bertelsmann Stiftung hervor m Jahr 2012 absolvierten 12,6 Prozent aller Menschen über 25 eine allgemeine oder berufliche Weiterbildung, 2015 waren es im Schnitt nur 12,2 Prozent. Auffällig sind die gro- ßen regionalen Unterschiede – sowohl zwischen den Bundes- ländern als auch innerhalb der Bundesländer. Während im Saarland – bundesweit das Schlusslicht – nur 7,8 Prozent der Menschen angeben, im ver- gangenen Jahr an einer Weiter- bildung teilgenommen zu ha- ben, sind es in Baden-Würt- temberg 15,3 Prozent. Anteilig fast genauso viele Menschen, nämlich 13 Prozent, nahmen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen an Weiterbildungen teil. In Berlin und Bremen wie- derum bilden sich nur verhält- nismäßig wenige Menschen weiter, jeweils 10,5 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt der Deutsche Weiterbildungsatlas 2018, für den das Deutsche In- stitut für Erwachsenenbildung in unserem Auftrag Daten des Mikrozensus ausgewertet hat. Für Jörg Dräger, Vorstand der Stiftung, sind die Ergebnisse ein Wachrüttler: „Zu häufig ent- scheiden der Wohnort und die lokale Wirtschaftskraft darüber, ob sich jemand weiterbildet. Gerade in wirtschaftlich schwä- cheren Regionen brauchen die Menschen Fortbildung, um ihre Chancen auf einen guten Ar- beitsplatz zu verbessern.“ eim Blick in die Bundes- länder wird deutlich: In den Kreisen und kreis- freien Städten nehmen anteilig unterschiedlich viele Menschen Angebote zur Weiterbildung wahr. So nehmen beispielsweise in der Grafschaft Bentheim, im Nordwesten Niedersachsens, le- diglich 2,3 Prozent der Men- schen jährlich an Weiterbildun- gen teil, in Landsberg am Lech, im Südosten Bayerns, sind es hingegen mit 23 Prozent knapp zehnmal so viele. Im ebenfalls bayerischen Schwabach etwa bilden sich ebenfalls nur gut drei Prozent aller Menschen weiter. ie gut Kreise und kreisfreie Städte ih- re strukturellen Vo- raussetzungen für Weiterbil- dung nutzen, erfasst die soge- nannte Potenzialausschöpfung, also die Analyse, ob das örtliche Weiterbildungspotenzial ge- nutzt wird. Ausgehend von den wirtschaftlichen und sozio- strukturellen Daten der ver- schiedenen Kreise und kreis- freien Städte haben die For- L I B W scher dabei berechnet, wie hoch die Weiterbildungsbeteiligung in einer Region im Deutsch- landvergleich eigentlich sein müsste. Regionen, in denen die Menschen einen geringeren Bil- dungsstand haben und die Wirt- schaftsstruktur schwächer ist, haben demnach ein geringeres Potenzial als jene mit vielen Akademikern und einer brum- menden Wirtschaft. Beim Wei- terbildungspotenzial wird eine Region also an ihren eigenen Möglichkeiten gemessen. Dem- nach bilden sich in Baden- Württemberg rund 20 Prozent mehr Menschen fort als zu er- warten wäre. In Berlin aber bleibt die Weiterbildungsbetei- ligung um 23 Prozent hinter den Möglichkeiten zurück. In Mecklenburg-Vorpommern bei- spielsweise bilden sich im Bun- desvergleich wenige Menschen weiter, doch das Bundesland schöpft sein Potenzial voll aus. Hamburg und Brandenburg hingegen bleiben recht deutlich hinter den Erwartungen. Prof. Josef Schrader, Wissenschaft- licher Direktor des Deutschen Instituts für Erwachsenenbil- dung sagt zu den Ergebnissen der Potenzialanalyse: „Wenn man in Rechnung stellt, was mit der jeweiligen Bevölkerung und Wirtschaftskraft möglich wäre, zeigt sich der ungenutzte Hand- lungsspielraum.“ ugleich empfiehlt Prof. Schrader, genauer zu er- forschen, was auf kom- munaler Ebene zu einer hohen und was zu einer niedrigen Weiterbildungsquote führt: „Vor Ort kann am besten entschieden werden, welche kommunal- und landespolitischen Maßnah- men positiv auf die Weiterbil- dungsbeteiligung wirken.“ Der Deutsche Weiterbildungsatlas zeigt, dass auch jene Kommu- nen, in denen eher wenige Men- schen Angebote zur Weiterbil- dung wahrnahmen, die Quote verbessern konnten: im Land- kreis Fürstenfeldbruck und in Zweibrücken, Soest und Chem- nitz beispielsweise stieg die Weiterbildungsbeteiligung in den letzten Jahren deutlich. Es bleibt eine wichtige Auf- gabe: Weiter- bildung für Geringqualifizier- te und Arme stärken Der Weiterbildungsatlas zeigt ebenfalls auf, dass Gering- qualifizierte, also Menschen oh- ne berufsbildenden Abschluss, besonders selten von Weiterbil- dungen profitieren. Lediglich 5,6 Prozent der Geringqualifi- zierten im Alter von 25 bis 54 bildeten sich weiter, obwohl sie theoretisch besonders von Fort- bildungen profitieren könnten. Auch unter den Armen im zen- tralen Erwerbsalter bilden sich nur 7,7 Prozent weiter. Dräger fordert, die soziale Unwucht im Weiterbildungssystem zu begra- digen. „Damit Ärmere und Ge- ringqualifizierte häufiger an Weiterbildungen teilnehmen, müssen sie besser beraten und finanziell gefördert werden.“ Z „ Erfolg, Ļeil man nie auslernt Gesellschaft Nach Ļie ĺor große regionale Unterschiede bei der Weiterbildung Verkauf: Gold, Uhren, Schmuck Hochzeitsschmuck Eheringe und Second-Hand-Schmuck NEU: Wir kaufen auch Militärar kel vom 1. und 2. Weltkrieg Bahnhofstraße 15 www.goldhaus-balingen.de Bis 50 km auch Hausbesuche möglich Tel. (0 74 33) 2 78 45 89 Mobil: 01 52 29 24 12 85, Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9.00 – 13.00 und 14.00 – 18.00 Uhr, Samstag von 9.00 – 14.00 Uhr Anzeige Anzeige 04. Oktober bis 03. November auch der weiteste Weg lohnt sich 72351 Geislingen bei Balingen, Tel.: 07433 / 9003-0 Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 9.00 - 19.00 Uhr Sa.: 9.00 - 16.00 Uhr www.kleider-mueller.de www.facebook.de/KleiderMueller 1927-2017 über M ARKT S ÜD W EST WOCHENBLATT FÜR DEN ZOLLERNALBKREIS 11. O…tober 2018 ■ 43. Jahrgang ■ Nummer 41 Namensketten Juwelier Seher 925/Silber ab 69,99 € 333/Gold ab 249,99 € 585/Gold ab 339,99 € Grüngrabenstr. 3 · 72458 Ebingen Tel. 07431/9812745 · Fax 07431/9812744 Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10 – 12.30 Uhr, 14 –18 Uhr Sa. 10 – 13.30 Uhr präsentiert 13.10. Kostenloser Shuttle-Service

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