Quer durch die Generationen

Meßstetten, 20.03.2019

Freie Wähler Meßstetten: Quer durch die Generationen

Das Meßstetter Stadtparlament soll jünger und weiblicher werden. Mit diesem Ziel tritt die Freie Wählervereinigung zur Kommunalwahl an.

von Werner Lissy  

Die Nominierung fand in den Hartheimer Lammstuben statt. Die Liste der Freien Wählervereinigung zählt 22 Bewerberinnen und Kandidaten aus der gesamten Stadt. Sie alle wollen sich in der nächsten Amtszeit für das Wohl der Stadt einsetzen.

Die Freie Wählervereinigung ist stärkste Fraktion im Meßstetter Gemeinderat und tritt mit 22 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl an. Nominiert wurden in alphabetischer Reihenfolge: Kerstin Binder, Tarzisius Eichenlaub, Philipp Eppler, Klaus Fischer, Jason Fritz, Bodo Heinicke, Thomas Holl, Harald Horn, Matthias Kästle, Thomas Roth, Matthias Schwarz und Heike Sieber aus Meßstetten, Richard Götz und Sonja Schweizer aus Hartheim, Uschi Deufel und Jürgen Marienfeld aus Heinstetten, Harald Eppler aus Hossingen, Jürgen Clesle und Frank Härter aus Oberdigisheim, Valentin Angst und Marc Peter aus Tieringen, sowie Gerhard Bitzer aus Unterdigisheim. Auf dem Foto fehlen Jason Fritz, Uschi Deufel und Jürgen Marienfeld.
Die Freie Wählervereinigung ist stärkste Fraktion im Meßstetter Gemeinderat und tritt mit 22 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl an. Nominiert wurden in alphabetischer Reihenfolge: Kerstin Binder, Tarzisius Eichenlaub, Philipp Eppler, Klaus Fischer, Jason Fritz, Bodo Heinicke, Thomas Holl, Harald Horn, Matthias Kästle, Thomas Roth, Matthias Schwarz und Heike Sieber aus Meßstetten, Richard Götz und Sonja Schweizer aus Hartheim, Uschi Deufel und Jürgen Marienfeld aus Heinstetten, Harald Eppler aus Hossingen, Jürgen Clesle und Frank Härter aus Oberdigisheim, Valentin Angst und Marc Peter aus Tieringen, sowie Gerhard Bitzer aus Unterdigisheim. Auf dem Foto fehlen Jason Fritz, Uschi Deufel und Jürgen Marienfeld. Foto: Werner Lissy

Fraktionssprecher Tarzisius Eichenlaub zeigte sich darüber erfreut, dass es erneut gelungen sei, wieder eine annähernd komplette Liste mit Bürgern aus ganz unterschiedlichen Lebensphasen aufzustellen. Diese spanne den Bogen vom Studenten bis zum Rentner und bringe so jugendliche Aufbruchstimmung und Erfahrung zusammen.

Wie Tarzisius Eichenlaub meinte, habe man sich bei der Kandidatensuche wohl etwas leichter getan als andere Gruppierungen, da die Freien Wähler keinem Parteiprogramm verpflichtet oder nur auf ein Thema fixiert seien. Die Kandidatinnen und Kandidaten hätten vielfältige berufliche Kompetenzen, die sie in den Gemeinderat einbringen können. Der Wahlvorschlag bilde daher einen guten Querschnitt der Bevölkerung ab.

Aus der Arbeit im Stadtparlament berichtete der Fraktionssprecher, dass Vieles von dem, was sich die Freien Wähler vor fünf Jahren vorgenommen hätten, in den vor zwei Jahren gestarteten Prozess „Meßstetten 2030“ eingeflossen sei.

Gegner sind nicht Parteien

Jetzt sei es aber wichtig, den eingeschlagenen Weg zielstrebig weiter zu gehen und dabei die Finanzierbarkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Weiter erklärte Tarzisius Eichenlaub, dass die Fraktion gut zusammenarbeite, was man auch daran ablesen könne, dass zehn von zwölf amtierenden Gemeinderäten der Freien Wählervereinigung ihr Arbeit fortsetzen wollen.

Auch die Zusammenarbeit mit den anderen Gruppierungen im Gemeinderat sei gut und vertrauensvoll, weshalb man nicht von „Wahlkampf“ sprechen wolle. Die „Gegner“ seien nicht die CDU oder die Bürgerliste, sondern der Kampf gelte der geringen Wahlbeteiligung.

Als Ziele und Ideen für die Zukunft will man erreichen, die Kindergartenentgelte so niedrig wie möglich zu halten, das Kasernenareal weiter zu entwickeln und das Sportgelände auf dem Kasernengelände in Stand zu bringen.

Ein Blick geht auch auf die Stadt- und Dorfentwicklung, die Wohnbauförderung, sowie die Vereinsförderung. Ferner sieht man von einer verpflichtenden Ganztagesschule ab, das soll auf freiwilliger Basis der Eltern geschehen. Die Ganztagesschule sei eine sehr komplexe Sache, die einer umfassenden Aufklärung bedürfe. Dagegen werde eine Ganztagesbetreuung befürwortet.

Ein Rat wechselt die Liste

Von den bisherigen Räten stellen sich Kerstin Binder, Tarzisius Eichenlaub, Bodo Heinicke, Thomas Holl, Harald Horn, Richard Götz, Harald Eppler, Jürgen Clesle, Marc Peter und Gerhard Bitzer erneut zur Wahl. Josef Fischer und Walter Sauer hören auf.

Die Freien Wähler erhalten Zuwachs von der Bürgerliste: Der Heinstetter Stadtrat Jürgen Marienfeld hat sich für den Wechsel entscheiden und stellt sich bei den Freien Wählern erneut dem Votum der Wähler.

Die weiteren Bewerber sind Philipp Eppler, Klaus Fischer, Jason Fritz, Matthias Kästle, Thomas Roth, Matthias Schwarz und Heike Sieber aus Meßstetten, Sonja Schweizer aus Hartheim, Uschi Deufel aus Heinstetten und Valentin Angst aus Tieringen.

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