Balingen, 18.03.2019

Über „Wüste“ und ihre Folgen

Die Nachfahren von Überlebenden des Erzinger KZs kommen nach Balingen und erzählen – dazu laden das Stadtarchiv und der Arbeitskreis Wüste am Donnerstag in die Zehntscheuer ein.

 

Unter dem Motto „In den KZ von Deutschland ist Europa entstanden“ erzählen die Kinder von Ben Hemmer (1907 bis 1979) und Louis de Gunsch (1912 bis 1979), die im KZ-Außenlager Erzingen einsaßen, über ihre Väter, deren Schicksal in Erzingen und welche Lehren sie aus dieser Zeit gezogen hatten.

Die Gesprächsrunde findet am 21. März um 19 Uhr im Foyer der Balinger Zehntscheuer, Neue Straße 59, statt. Immo Opfermann aus Schömberg, der Kontakte zu Nachkommen ehemaliger KZ-Häftlinge unterhält, wird den Abend mit einführenden Worten eröffnen und dabei auch auf den Arbeitskreises eingehen.

Annie Ankoné-Hemmer, Ida Hemmer und Ben Hemmer verbinden die Reise nach Balingen mit einem Besuch des ehemaligen „Wüste“-Werks in Erzingen. Für Richard de Gunsch und seine Frau Robby Ghekiere wird es nach 2017 der zweite Besuch in Balingen werden.

Kommentare unserer Leser

Bitte beachten: Ab sofort können nur noch Abonnenten kommentieren. Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.
counter