Hechingen, 15.03.2019

Gezacktes Papier und Münzen

Am Sonntag, 31. März, geht es im Hechinger „Museum“ nicht nur um Briefmarken, sondern auch um altes Hartgeld.

 

Alte Münzen faszinieren ihre Sammler, wissen die Briefmarkenfreunde Hechingen. Deshalb stellen auch Numismatiker beim Großtauschtag ihre Schätze aus: am Sonntag, 31. März, von 9 bis 16 Uhr in der Stadthalle.

Eine Auswahl seltener Stücke aus hohenzollerischen Landen ist in der Ausstellung zu bewundern. So ist der über 500 Jahre alte Schlüsselpfennig zu sehen, den Graf Eitelfriedrich II. im Jahr 1505 prägen ließ. In der Zeit der Grafen und Fürsten von Hohenzollern-Hechingen wurden nur zwei Silbertaler aufgelegt.

Leichte Raritäten

Die seltenen Münzen sind 30 Gramm schwer und haben einen Durchmesser von 40 Millimetern. Sie stammen aus 1783 und 1804. Auf den Konventionstalern, von denen nur 1000 beziehungsweise 2000 Exemplare geprägt wurden, ist Josef-Wilhelm von Hohenzollern zu erkennen, der von 1717 bis 1798 lebte und unter anderem Erbauer der Stiftskirche war. Auf dem zweiten Silbertaler präsentiert sich Fürst Hermann Friedrich Otto, der in den Hohenzollerischen Landen von 1798 bis 1810 regierte.

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