Rosenfeld-Täbingen, 13.03.2019

Schweinekram und Biowahn

Der Täbinger Männergesangverein lädt mit einem turbulenten Stück zum Theaterabend in die Festhalle ein.

von Klaus May  

Zum traditionellen Theaterabend lädt der Männergesangverein Täbingen, am 23. März, ab 20 Uhr, in die Festhalle ein. Einlass ist bereits ab 18 Uhr. Zur Hauptprobe am Nachmittag um 14 Uhr sind vor allem Kinder und Senioren willkommen. Für das leibliche Wohl der Gäste ist bestens gesorgt.

Unter der Regie von Gisela Wittmann bereitet sich die Theatergruppe derzeit intensiv auf die Aufführung des Stückes vor. Gespielt wird in diesem Jahr die Komödie „Schweinekram und Biowahn“ von Carsten Lögering.

Was ist eigentlich besser? Bio oder konventionelle Landwirtschaft? Diese Frage stellen sich nicht nur Politiker und Verbraucher auf der ganzen Welt, sondern auch Biobäuerin Lisa (Martina Birk) und Schweinebauer Heini (Tobias Hölle) in der Dorfkneipe „Zur grunzenden Sau“ beinahe täglich.

Darüber hinaus pflegen beide ihre herzliche Feindschaft, wo und wann immer es geht. Sehr zum Leidwesen für Gastwirtin Hilde (Sarah Huonker). Diese fungiert nämlich als örtlicher Kummerkasten, dem jeder sein Leid klagt.

Eine ganz eigene Auffassung von biologischem Anbau hat Zoey (Simone Binder), die Tochter von Lisa, welche sich auf den Anbau bestimmter Kräuter konzentriert. Kurios wird es allerdings, als der polnische Hofhelfer Pavel (Daniel Huonker) auf beiden Höfen anheuert und fortan für beide Bauern arbeitet.

Pavel ist, zur Freude von Hilde, nicht nur mit einem großen Durst ausgestattet, sondern hat auch immer eine praktikable Idee parat, um der Arbeit aus dem Weg zu gehen. Ebenso wie der Tierarzt Paule (Florian Schatz), der sich mehr um Hildes Zapfhahn als um die Tiere im Dorf kümmert.

Als dann plötzlich die Tierjurorin Carla Penetranti (Heike Binder) auftaucht, um Heinis besten Zuchteber Hans zu prämieren und dieser auch noch spurlos verschwindet, droht die Sache zu eskalieren.

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