Dotternhausen, 08.03.2019

Ohne Druck ins Kellerduell

Der SV Dotternhausen gastiert morgen (15 Uhr) bei Mitaufsteiger FC Leutkirch.

Von einem Abstiegsendspiel will Mathias Mauz nicht sprechen. „Das ist zu früh“, sagt Dotternhausens Spielertrainer. „Es wäre der Mannschaft gegenüber nicht gerecht, Druck aufzubauen“, gibt er zu verstehen.

Morgen (15 Uhr) tritt der SV Dotternhausen beim punktgleichen FC Leutkirch an. Die beiden Aufsteiger gewannen je dreimal, spielten je zweimal unentschieden und kassierten je elf Niederlagen. Macht in der Summe je elf Zähler. Dass die Plettenberg-Kicker am vergangenen Samstag das Dutzend nicht voll machten, lag am späten Gegentreffer zum 1:2 im Heimspiel gegen den FC Mengen.

Vorausgegangen waren ein langer Ball der Gäste und ein Missverständnis zwischen SVD-Keeper Christian Baasner und dem zu diesem Zeitpunkt als Linksverteidiger agierenden Carsten Karrer. „Ich mache den beiden überhaupt keinen Vorwurf. Carsten musste notgedrungen auf der Position spielen und Christian hat uns in dieser Saison schon sehr oft vor einem Gegentor bewahrt“, sagt Mauz. Angesichts der Tabelle sei er zwar über die Niederlage enttäuscht, „aber wenn ich nicht drauf schaue, bin ich einfach nur glücklich über die Art und Weise, wie wir uns geschlagen haben“, lobt er seine Mannschaft, die die „defensiven Vorgaben“ des Trainergespanns „perfekt umgesetzt hat“. Genau da, wo die Dotternhausener die Bälle erobern wollten, taten sie es auch. Die SVD-Stürmer lenkten das gegnerische Spiel so, dass Mengen überwiegend über seinen Linksverteidiger David Bachhofer aufbauen musste. „Wir haben ihn andribbeln lassen und im richtigen Moment unter Druck gesetzt“, lobt der Mittelfeldmann sein Team. Daraus resultierte zum einen, dass Bachhofer gelb-rot-gefährdet das Feld verließ und zum anderen, dass Dotternhausen nach Ballgewinnen „gut nach vorne spielte“. Allerdings haperte es wie in dieser Saison zumeist daran, gefährlich vor den gegnerischen Kasten zu kommen. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das in Zukunft besser machen“, gibt sich Mauz optimistisch.

Ein guter Zeitpunkt das zu zeigen, wäre morgen beim Kellerduell in Leutkirch. „Das ist eine sehr unbequeme Mannschaft, die stark über außen und gerne auch mit lange Bällen schnell nach vorne spielt“, weiß Mauz, der aber auch mit „überraschenden Dingen“ rechnet und zudem eine „hitzige Atmosphäre“ erwartet. Dementsprechend habe er größten Respekt vor dem Mitaufsteiger, gibt der Linksfuß zu.

Verzichten muss Mauz morgen neben den Langzeitverletzten wohl auf den grippekranken Steffen Hauser. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Jens Hoch, der sich gegen Mengen wieder am Sprunggelenk verletzte, und dem erkälteten Robin Lorch.

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