Tübingen, 04.03.2019

Tigers wittern die Chance auf die Play-offs

Die Tigers Tübingen bleiben in der 2. Liga nach einem erfolgreichen Doppelspieltag weiterhin auf Play-off-Kurs.

 

Das vergangene Wochenende konnte sich sehen lassen. Nach dem 90:85-Erfolg in Hanau setzten sich die Tigers Tübingen gegen die Uni Baskets Paderborn am Sonntag mit 97:84 (40:32) durch. Es war der sechste Sieg aus den vergangenen sieben Partien.

Die Tigers kamen gegen Paderborn schwer ins Spiel. Die Gäste von Trainer Uli Naechster führten bereits nach zwei Minuten mit 7:0. Sukzessive kämpften sich die Hausherren aber in die Partie.

 

Führung zur Halbzeit

Paderborn ging mit einer knappen 20:19-Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte die Kämpf-Truppe dann das Tempo und legte vor. Reed Timmer stellte per Dreier in Minute 17 erstmals auf eine zweistellige Führung (34:24).

In die Halbzeit ging es mit einem 40:32-Vorsprung, doch die Uni Baskets waren über die gesamte Spieldauer ein hartnäckiger Gegner. So auch im dritten Viertel. Durch diverse unnötige Fehler gelang es den Raubkatzen nicht, eine frühzeitige Entscheidung herbeizuführen.

Raubkatzen drehen noch mal auf

 

Nach 30 Minuten betrug die Führung beim 65:60 nur noch fünf Zähler. Im finalen Viertel drehten die Raubkatzen dann nochmals auf. Timmer setzte in Minute 36 zwei Dreier in Serie – dies war die Entscheidung (84:73).

Aaron Brennan musste am Sonntag aufgrund einer Schulterverletzung (Zerrung) pausieren. Die Schwaben sind jedoch optimistisch, dass der US-Amerikaner in der kommenden Woche wieder zurück in den Trainingsbetrieb kommen kann.

Trotz des Sieges bleiben die Schwaben aber weiter auf dem zehnten Tabellenrang, die Plätze sieben und acht belegen aktuell Trier und Hagen mit nur einem Sieg Vorsprung.

 

Playoffs wären großer Erfolg

Da die Tigers alle vier Duelle gegen die beiden Kontrahenten gewonnen haben, würden sie bei Punktgleichheit vor diesen stehen.

In den noch ausstehenden Begegnungen gegen Quakenbrück, Karlsruhe, Baunach und Hamburg wollen die Raubkatzen die Play-offs noch erreichen. „Wenn wir bedenken, von woher wir kommen, wäre eine Play-off-Teilnahme ein großer Erfolg“, so Trainer Georg Kämpf.

„Dafür dürfen wir uns in den nächsten vier Spielen aber so gut wie keinen Ausrutscher mehr leisten.“

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