Geislingen, 12.02.2019

Geislinger SPD will als sozial-ökologische Liste antreten

Die Geislinger SPD will bei den Kommunalwahlen am 26. Mai als sozial-ökologische Liste antreten.

Nicht das Parteibuch soll bei den Kommunalwahlen bei der Geislinger SPD-Fraktion im Vordergrund stehen. Die Sozialdemokraten wollen diese Mal mit einer sozial-ökologischen Liste antreten. So ist es geplant.

Aber erst am Donnerstag fällt die Entscheidung, ob dieser neue Weg beschritten wird.

Frieder Klein steht sei zwei Jahrzehnten für die SPD in Geislingen. Mit zwei Räten (Frieder Klein und Benjamin Eha) stellt die SPD die kleinste Fraktion im Gemeinderat.

Und soweit sich Klein erinnern kann, waren es nie mehr als zwei SPD-Vertreter, die im Stadtparlament mitmischten, das sich aus elf Geislingern, zwei Erlaheimern und drei Binsdorfern zusammensetzt. Diese Verteilung gibt die unechte Teilortswahl vor.

Sozialpolitik im Vordergrund

Dass es voraussichtlich im nächsten Gemeinderat keine SPD-Fraktion mehr geben wird, hat einen einfachen Grund. „Wir haben vergeblich versucht, für die SPD eine Kandidatenliste zusammenzubringen“, sagt Klein. Mindestens zehn Bewerber sollten es sein.

Bei den Gesprächen hätten aber viele signalisiert, dass sie gerne für den Gemeinderat kandidieren würden, allerdings nicht auf der Liste einer Partei. So wurde die Idee geboren, es den Haigerlochern gleichzutun.

Dort gibt es eine sozial-ökologische Liste, die der Ideologie der SPD in wesentlichen Punkten entspricht. „Das ist uns schon wichtig, dass die Liste sozialpolitisch auf unserer Linie liegt“, betont Klein, der beispielhaft die kommunalpolitischen Themen Kinder- und Jugendarbeit oder den Umweltschutz – Stichwort Klimastadt – nennt.

Bezüglich des Namens hat Klein bereits mit den Haigerlocher Genossen gesprochen: „Er ist nicht geschützt, wir können ihn also auch nehmen.“

Es fehlen noch Frauen

Klein und Eha, die beide wieder antreten werden, hoffen auf ein gutes Wahlergebnis. Zumal die potenziellen Beweber der neuen sozial-ökologischen Liste Menschen seien, die bekannt sind im Ort und verwurzelt mit Geislingen, sagt Klein.

Auch aus Binsdorf und aus Erlaheim ist voraussichtlich jeweils ein Bewerber dabei. Schwierig sei es aber, Frauen zu gewinnen.

Wenn sich morgen Abend die Anwesenden einig sind und für die Namensänderung stimmen, kann der Wahlkampf beginnen. Laut Klein wird es auf alle Fälle einen Prospekt geben.

Außerdem sollen die Erstwähler gezielt angeschrieben werden. „Geplant ist auch ein Infostand“, sagt er.

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