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Harthausen an der Scher, 12.02.2019

Nach Reizgasattacke in Harthausen: Polizei sucht Geschädigte und Zeugen

Die Polizei bittet Geschädigte und Zeugen der Reizgasattacke beim Alb-Lauchert-Ringtreffen in Harthausen am Abend des 1. Februar, sich zu melden. Ein erster Zeugenaufruf fiel laut Polizei spärlich aus.

von Polizei  

Während des 36. Alb-Lauchert-Ringtreffens am ersten Februarwochenende in Harthausen hat ein unbekannter Festbesucher oder -besucherin im Festzelt am Zimmermannsplatz Reizgas versprüht (wir berichteten mehrfach).

Auf einem der Tennisplätze hatte das DRK nach der Reizgasattacke seinen Behandlungsplatz eingerichtet. Foto: Benno Schlagenhauf
Auf einem der Tennisplätze hatte das DRK nach der Reizgasattacke seinen Behandlungsplatz eingerichtet. Foto: Benno Schlagenhauf

Nach der Attacke an jenem späten Freitagabend, den 1. Februar, klagten laut Polizei insgesamt 38 Personen über brennende Augen, gereizte Nasen und Atembeschwerden.

Sieben Verletzte kamen zur vorsorglichen Untersuchung ins Krankenhaus. Von dem Reizgasnebel waren auch Festbesucher betroffen, die nicht im Zollernalbkreis wohnhaft sind.

Viele der Geschädigten haben sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet. Die Resonanz auf den ersten Zeugenaufruf fiel äußerst spärlich aus.

Deshalb wendet sich die Polizei jetzt noch einmal an die Festbesucher und bittet Opfer der Reizgasattacke und Zeugen des Vorfalls, sich beim Polizeiposten Winterlingen unter Telefon 07434/93900 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. 

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