Hält die Heimserie?

12.10.2018

Hält die Heimserie?

Am Sonntag wartet auf den HBW Balingen-Weilstetten 2 das Kräftemessen mit dem TSV Neuhausen/Filder.

Beim TuS Dansenberg ging für den HBW Balingen-Weilstetten 2 nach zuvor 7:1 Punkten eine Serie zu Ende. Vor heimischer Kulisse wollen die „Jung-Gallier“ nun aber ihre weiße Weste auch weiterhin bewahren.

Zweimal in Folge konnte der HBW Balingen-Weilstetten 2 nicht gewinnen, auf ein Remis gegen die Rhein-Neckar Löwen 2 folgte die Niederlage in Dansenberg. Nun wartet Neuhausen/Filder.
Zweimal in Folge konnte der HBW Balingen-Weilstetten 2 nicht gewinnen, auf ein Remis gegen die Rhein-Neckar Löwen 2 folgte die Niederlage in Dansenberg. Nun wartet Neuhausen/Filder. Foto: Moschkon

„Wir haben gegen Dansenberg nicht unser bestes Spiel gemacht“, räumt Balingens Kommandogeber André Doster ein. „Es ist jetzt aber auch nicht so, dass wir alles falsch gemacht haben und wieder in die Spur finden müssen.“ Denn auch beim Unentschieden eine Woche zuvor gegen die Rhein-Neckar Löwen 2 kämpfte sich der Balinger Perspektivkader nach einem Rückstand zurück und hatte schließlich sogar noch die Chance auf den Siegtreffer. Nun soll es am Sonntag aber trotzdem wieder doppelt Punkte geben.

Beim Blick auf die Tabelle ist der HBW 2 gegen den TSV Neuhausen/Filder auch klar favorisiert. Der TSV hatte zu Saisonbeginn ein anspruchsvolles Programm zu bewältigen – und tat sich entsprechend schwer. Auf ein 43:28 zum Auftakt gegen den VfL Pfullingen folgten Niederlagen gegen Meister Kornwestheim (Endstand: 24:27) und Tabellenführer Horkheim (32:34), zudem gab es ein Unentschieden gegen den VTZ Saarpfalz. In den vergangenen Wochen arbeitete sich die Mannschaft des ehemaligen HBW-Trainers Eckard Nothdurft aber in der Rangliste nach oben. Gegen Willstätt gelang mit 28:26 der erste Saisonsieg, am vergangenen Wochenende folgte ein knapper 26:25-Erfolg gegen den TuS Fürstenfeldbruck. Dabei deutete zur Pause mit 8:16 noch alles auf ein Debakel für die Filderstädter hin. Doch der TSV kämpfte sich heran und übernahm schließlich das Ruder. „Gott sei dank haben wir gewonnen“, atmete Nothdurft nach dem ersten Heimerfolg erst einmal durch.

Während der HBW 2 also 9:5 Punkte aufweist, kommt der TSV auf 5:9 Zähler. „Mit dem nächsten Sieg haben sie dann aber sieben Pluspunkte und sind wieder mitten drin in der Hauptgruppe der Liga. Und das wissen sie auch“, betont Doster. Überhaupt sieht er die Filderstädter besser, als es der Tabellenplatz zeigt. „Es waren bei ihren Niederlagen knappe Spiele dabei, außerdem haben sie sowohl gegen Kornwestheim und auch Horkheim zwischenzeitlich geführt. Das zeigt das Potenzial der Mannschaft“, gibt der A-Lizenzinhaber zu Bedenken. „Aber es zeigt eben auch, dass sie ins Wackeln geraten können.“

Die Stärken der Konkurrenz sieht Doster in der offensiven Abwehrformation. „Das stellt uns wieder vor eine neue Aufgabe“, weiß der Balinger Kommandogeber. „Sie kommen außerdem nach dem Sieg gegen Fürstenfeldbruck jetzt auch mit einem guten Gefühl – und haben gegen uns nichts zu verlieren.“ Dennoch legen die „Jung-Gallier“ den Fokus auf das eigene Spiel. „Wir konzentrieren uns darauf, was zuletzt nicht ganz so lief und wie wir uns da verbessern können“, stellt der Trainer klar. Dafür leistet seine Mannschaft im Training harte Arbeit. „Wir arbeiten gut, die Einheiten sind intensiv, die Spieler fleißig“, lobt Doster. Auf Niklas Diebel (Schlüsselbeinverletzung) muss er verzichten, ansonsten sind jedoch wohl alle Spieler an Bord. Der nächste Heimsieg ist also zum Greifen nah.

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