Lautlingen/Aulendorf, 27.07.2018

Zum Tode von Monsignore Franz Waldraff

Am Montag starb der in Lautlingen bekannte ehemalige Rottenburger Dompfarrer Franz Waldraff mit 85 Jahren.

 

Franz Waldraff wurde am 13. Mai 1933 als drittes von fünf Geschwistern im bayrischen Dirlewang geboren. Seine Eltern Josefa und Franz Xaver Waldraff zog es 1938 auf die schwäbische Alb. In Lautlingen in die Demeterstraße baute sich die Familie ein Haus, Franz Waldraff besuchte das Internat am Rottenburger Martinihaus seine, seine Brüder gründeten hier Familien. Nach dem Theologiestudium in Tübingen wurde er 1958 wurde er in Rottenburg zum Priester geweiht. Die Primizfeier fand 1958 in Lautlingen statt. Ab 1971 war Franz Waldraff Pfarrer in Hüttlingen, ab 1979 Rottenburger Dompfarrer an, an der er sein Thema, die Seelsorge, tief gläubig ausübte. 1986 ernannte ihn Papst Johannes Paul II zum „Päpstlichen Ehrenkaplan“, zum „Monsignore“. 2001 wechselte er als Pfarrvikar nach Aulendorf und ging 2013 in den Ruhestand.

Monsignore Franz Waldraff war einer jenen Pfarrer, denen die Seelsorge viel bedeutete und der seine Aufgaben stets mit großem Engagement anpackte. Daneben kannte man ihn als leutseligen Priester und Menschen.

Am heutigen Freitag wird um 14 Uhr in der Aulendorfer Martinskirche das Requiem gefeiert, anschließend ist die Beisetzung auf dem Friedhof in Aulendorf.

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