Dansenberg gewinnt Kellerduell

Balingen, 17.04.2018

Dansenberg gewinnt Kellerduell

Nußloch rutscht in der 3. Liga nach der Klatsche gegen den TSB Horkheim auf den siebten Tabellenplatz ab.

Im Tabellenkeller der 3. Liga kämpfen die Mannschaften aufopferungsvoll gegen den Abstieg. Doch auch an der Spitze der Rangliste ist drei Spieltage vor Saisonende noch nichts entschieden.

Nach dem Sieg gegen Pfullingen warten in der 3. Liga nun noch drei Spiele auf den HBW 2. Im Saisonfinale geht es für Jan Bitzer & Co. gegen Oppenweiler/ Backnang, Neuhausen/Filder und Haßloch.
Nach dem Sieg gegen Pfullingen warten in der 3. Liga nun noch drei Spiele auf den HBW 2. Im Saisonfinale geht es für Jan Bitzer & Co. gegen Oppenweiler/ Backnang, Neuhausen/Filder und Haßloch. Foto: Moschkon

Enttäuschend lief das vergangene Wochenende für die SG Nußloch. Die unterlag mit 22:31 deutlich gegen den TSB Horkheim. „Außer auf fünf bis zehn Minuten war das eine einzige Katastrophe“, so SG-Coach Christian Job zur ersten Spielhälfte. Seine personell dezimierte Truppe präsentierte sich im zweiten Durchgang dann etwas besser. „Wir haben es zumindest geschafft, das Ergebnis erträglich zu gestalten. Wenn man sieht, dass man eigentlich chancenlos ist und den Kopf nicht hängen lässt und dann trotzdem kämpft – das ist Charakter“, konzentrierte sich Job auf das Positive. Kämpferische Leistung hin oder her: In der Tabelle ging es für die SG (31:23 Punkte) runter auf Rang sieben.

Weiter auf Platz drei bleibt mit 34:20 Zählern Horkheim – knapp vor dem HBW Balingen-Weil-stetten 2 (23:18 gegen Pfullingen/ 33:21 Punkte) und hinter dem Topduo SV Salamander Kornwestheim (37:17) und Rhein-Neckar Löwen 2 (36:18). Der Primus aus der Salamanderstadt hatte die Pflichtaufgabe beim TSV Neuhausen/Filder gelöst, fuhr dort einen 32:27-Sieg ein. Die zweitplatzierten Löwen verpassten der TGS Pforzheim derweil eine 20:32-Klatsche. Die Goldstädter hatten zahlreiche Ausfälle, konnten diese nicht kompensieren. „Man hat gesehen, dass wir personell Riesenprobleme hatten. Trotzdem hatte ich von den jungen Spielern ein bisschen mehr erwartet“, räumte Trainer Andrej Klimovets ein. Und auch sein Gegenüber Michel Abt wusste: „Die TGS ist in Vollbesetzung deutlich schwieriger zu besiegen, als es aktuell der Fall war.“

Im Tabellenkeller sendete derweil ein Trio ein Lebenszeichen. So überraschte insbesondere der zwölftplatzierte HC Oppenweiler/Backnang (23:31) mit einem 27:25-Erfolg gegen den TuS Fürstenfeldbruck (31:23). „Wir haben super verteidigt und das über das ganze Spiel durchgezogen“, freute sich HCOB-Trainer Matthias Heineke. Und auch der TV Neuhausen/Erms (20:34) konnte gegen die besser platzierte HG Oftersheim/Schwetzingen (28:26) mit 29:25 zwei Punkte einfahren. Zudem feierte der TuS Dansenberg (21:33) im Kellerduell gegen Schlusslicht SG Köndringen-Teningen (12:42) einen 35:32-Sieg.

Komplettiert wurde der 27. Spieltag bei der sechstplatzierten TSG Haßloch (31:23). Die musste gegen den Vorletzten TV Hochdorf (17:37) zwar lange zittern, behielt am Ende aber mit 27:26 die Punkte. „Eigentlich waren wir schon zweimal weg“, atmete TSG-Kapitän Kevin Seelos erst einmal tief durch.

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