Das Auto ist wieder da – unseren Lesern sei Dank

Frommern/Vöhringen, 14.03.2018

Das vermisste Auto ist wieder da – unseren Lesern sei Dank

Im Frommerner Wald tauchte die vermisste B-Klasse aus Vöhringen wieder auf. Der Suchaufruf auf der Facebookseite unserer Zeitung hatte Erfolg.

Cornelia Schittenhelm hatte die Bergwacht informiert, den Balinger Hegering kontaktiert, falls den Jägern ein verlassenes Auto im Wald auffallen sollte und war selbst die Waldwege rund um Streichen abgefahren – doch die Suche nach dem verschwundenen Mercedes ihres Vaters blieb erfolglos.

Ein großes Dankeschön: Ohne die Unterstützung unserer Leser und die aufmerksamen Augen von Andrea Hermann, Michael Grupp und Marc Hermann (von rechts) hätte Cornelia Schittenhelm (links) die vermisste B-Klasse ihres Vaters wohl nicht gefunden.
Ein großes Dankeschön: Ohne die Unterstützung unserer Leser und die aufmerksamen Augen von Andrea Hermann, Michael Grupp und Marc Hermann (von rechts) hätte Cornelia Schittenhelm (links) die vermisste B-Klasse ihres Vaters wohl nicht gefunden. Foto: Benno Schlagenhauf

Schließlich meldete sich die Vöhringerin vor knapp zwei Wochen hilfesuchend in unserer Redaktion – und nur zwei Tage später war das Auto wieder zuhause. Das ist vor allem der Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft unserer Leser zu verdanken.

Marc Hermann und Michael Grupp war die B-Klasse gleich aufgefallen, als sie gemeinsam im Frommerner Wald, unweit des Trimm-Dich-Pfads, unterwegs waren. „Das Auto stand verlassen und völlig festgefahren auf einem Rückeweg“, erklärt Marc Hermann, der dort selbst ein Stück Wald besitzt. Dass das Auto vermisst wird wussten die beiden Freunde zu dem Zeitpunkt nicht. Als Marc Hermann bei seiner Heimkehr seiner Frau Andrea beiläufig von seinem Fund erzählte, zählte die Frommernerin eins und eins zusammen. Denn sie hatte auf der Facebookseite des ZOLLERN-ALB-KURIER den Hilferuf von Cornelia Schittenhelm gesehen, der weit über 100 Mal geteilt wurde.

Noch am selben Abend wurde der Mercedes, der auf dem Schnee aufgesetzt hatte, mit Muskel- und der Motorkraft eines Jeeps aus seiner festgefahrenen Lage herausgezogen: „Am nächsten Tag war Tauwetter und Regen angesagt – dann wäre es wohl auch mit einem Traktor schwierig geworden, das Auto rauszubekommen“, meint Marc Hermann.

Dass das vermisste Auto so schnell wieder bei seinen Besitzern zurück ist, sei ein großes Glück und dem Zufall zu verdanken: „Wären wir dort nicht vorbeigekommen, wäre das Auto wohl monatelang niemandem aufgefallen“, erklärt Michael Grupp. So tief im Wald versteckt stand das Auto – auf einem sogenannten Rückeweg, der erst bei der Holzernte benutzt worden wäre, um geschlagene Bäume abzutransportieren.

Entsprechend dankbar ist Cornelia Schittenhelm ihren Helfern, aber auch allen, die den Beitrag bei Facebook geteilt haben. „Außerdem bin ich den Passanten, die meinen Vater ohne Auto aufgefunden haben unheimlich dankbar“, sagt Cornelia Schittenhelm. „Ich habe leider nicht erfahren, wer das war und konnte mich nicht persönlich bedanken.“ Auch Michael Grupp, der Mitglied beim DRK ist und dort schon so manche Personensuche mitgemacht hat, ist froh, dass der ältere Herr gleich gefunden wurde und die Sache gut ausging.

Sogar das vermisste Auto scheint das Ganze unbeschadet überstanden zu haben: „Das Auto ist gerade in der Werkstatt, aber nur weil ohnehin der Kundendienst fällig war“, erklärt Cornelia Schittenhelm.

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