„Würden gerne für Sie Werbung machen“
Lob für die Arbeit der Jugendmusikschule
Rosenfeld, 20.11.2010 von Rosalinde Conzelmann
Bürgermeister Thomas Miller hatte Betschinger auf Wunsch des Gemeinderates eingeladen, der sich aus erster Hand über die Arbeit und Aktivitäten der Jugendmusikschule informieren wollte.
Laut Betschinger unterrichten die insgesamt 21 Lehrkräfte, die auf der Geschäftsstelle in Dotternhausen von einer Sekretärin unterstützt werden, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in 25 Gemeinden und Ortsteilen im Kreis. „Wir haben 46 Unterrichtsstätten“, so der Referent, der besonders darauf hinwies, dass die Jugendmusikschule, die ein eingetragener Verein ist, keine Konkurrenz zu den örtlichen Musikvereinen darstelle. „Wir haben nur Ensembles, keine Orchester und arbeiten mit den Vereinen und Kapellen im Kreis bestens zusammen.“ Stolz gab der Musik-Pädagoge bekannt, dass die JMS dieses Jahr wieder 14 Preisträger auf Regional-, zwei auf Bundesebene und vier Landessieger aus eigenen Reihen stellte.
Auch die JMS hat mit Austritten zu kämpfen. Betchingers Erklärung dafür: „Die Schüler melden sich ab, weil sie einfach keine Zeit mehr für dieses Hobby haben.“ Dadurch hätte die JMS leider einige Schüler verloren. Mit den Worten „ihre Kinder sind uns wichtig, wir freuen uns darauf, sie weiter unterrichten zu dürfen“, schloss er seinen ausführlichen, mit vielen Fakten angereicherten Vortrag.
„Die JMS leistet tolle Arbeit, das ist in Rosenfeld bekannt“, sprach Klaus May Betschinger ein Lob aus. Auch Dr. Volker Seibel war es ein Anliegen, „ihnen als Schulleiter meinen Dank auszusprechen, denn es ist wichtig, was sie machen“. Ohne die Arbeit der Jugendmusikschule würde es am Progymnasium auch kein Schulorchester geben, so Dr. Seibel, der noch auf die rückläufigen Zahlen einging. „Ich würde gerne für Sie Werbung machen“, forderte er den JMS-Leiter zu mehr Öffentlichkeitsarbeit auf.
Dr. Hans Leidigs Lob zielte auf die vorschulische Musikerziehung ab: „Das ist sehr bedeutsam“, und Bürgermeister Thomas Miller entließ den Referenten mit dem Wunsch auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.
