Ein Jahr der Arbeit und des Erfolges
Hauptversammlung der Obernheimer Hexenzunft: Ehrung verdienter Mitglieder
Obernheim, 08.11.2010
Mehr als 30 Termine hätten die Verantwortlichen der Obernheimer Hexen im vergangenen Jahr zu bewältigen gehabt. Schatz stellte die Zunft- und Hexenratsmitglieder namentlich vor und bedankte sich für deren Engagement.
Darüber hinaus sprach René Schatz Termine des vergangenen Jahres an. Die neu eingeführte Musikantenspeisung am Fasnet-Sonntagvormittag solle künftig ebenso weitergeführt werden wie der neue Umzugsverlauf am Sonntag. Kräftig diskutiert über die Belange der Hexenzunft wurde im Mai bei der Strategietagung des Zunft- und Hexenrates.
Unter anderem seien hier Themen rund um die Organisation der Obernheimer Hexenfasnet, das Brauchtum sowie künftige Projekte angesprochen worden. Tintenmeisterin Petra Moser gab einen Überblick über die Aktivitäten der Hexenzunft im vergangenen Jahr und Säckelmeister Markus Alber berichtete von einem positiven Kassenstand. Die Kassenprüfer Joachim Schnell und Hans-Peter Wittmer bescheinigten einwandfreie Kassenführung.
Bürgermeister Georg Maier zollte den Verantwortlichen Respekt: „Erst jetzt wird deutlich, wie viel Arbeit hier ehrenamtlich geleistet wird.“ Die Hexenzunft pflege seit Jahrzehnten gute Qualität und dies gelte es zu erhalten. Die von ihm beantragte Entlastung des Vorstands wurde von der Versammlung einstimmig erteilt.
Anschließend folgte die Wahl der historischen Gestalten. Einstimmig sprachen sich die Hexenmitglieder für Birgit und Joachim Schnell als Ritterpaar aus. Oberrichter bleibt Leo Weber. Im Amt der Kassenprüfer wurden außerdem Joachim Schnell und Hans-Peter Wittmer bestätigt.
Frank Stehle und Alex Moser präsentierten zum Ende des offiziellen Teils der Hauptversammlung die mehrere hunderttausend Euro teure Neukonzeption des Narrenschopfes in Bad Dürrheim.
Mahnende Worte gab es von Zunftmeister René Schatz. Er bemängelte, dass die Zunftabende in den vergangenen Jahren mehr und mehr von den Verantwortlichen der Zunft gestaltet würden. „Wir brauchen dringend Unterstützung in der Gestaltung des Programms und der einzelnen Beiträge“, appellierte Schatz. Für die Zunft- und Hexenräte sei diese Aufgabe allein nicht mehr leistbar.
Ein gemütliches Beisammensein schloss sich an den offiziellen Teil der Hauptversammlung der Hexenzunft an.
