Mit Ross und Reiter zum Römerbad
Die 2000-jährige Badekultur der Stadt Rosenfeld wird bei der Stadtteil-Präsentation beleuchtet
Rosenfeld, 13.10.2010 von Rosalinde Conzelmann
Die Römerbad-Ruine liegt dem Verein sehr am Herzen. Das wunderschöne, steinerne Zeitdokument verdankt sein Fortbestehen den beherzten Mitglieder des Vereines: Im Jahr 1973 hat der Verein die bekannte Römerbad-Ruine im Rosenfelder Gewann „Steinmäuren“ käuflich erworben, um deren Erhalt als wertvolles Kulturdenkmal zu sichern.
Bei der großen Stadtteilpräsentation am 31. Oktober wird der Traditionsverein deshalb die 2000-jährige Badekultur in Rosenfeld wieder in den Blickpunkt rücken und deren Geschichte thematisieren. Damit wird der stadtgeschichtliche Bogen gespannt vom römischen Badewesen in Rosenfeld über das schon in der Zimmern’schen Chronik aus 1683 bezeugte Rosenfelder Badehaus bis zum heutigen Schwimmbad. Dessen Bau im Jahr 1951 führte zur Gründung des Fördervereins geführt hat.
Bei der Präsentation der Rosenfelder Kernstadt am letzten Oktober-Sonntag unterhält der Traditionsverein im historischen Fruchtkasten einen Info-Stand. Hier wird ein Teil der Maßnahmen dargestellt, mit dem der Verein das heutige Erscheinungsbild Rosenfelds entscheidend geprägt und den kulturellen Stellenwert der Stadt gestärkt hat. Parallel hierzu wartet der Traditionsverein mit einer Attraktion auf: Am Veranstaltungstag wird ab 13 Uhr stündlich ein stilvoller Planwagen mit Pferden und Kutscher in römischer Aufmachung das Römerbad auf „Steinmäuren“ ansteuern. Dort wird der ehemalige Rektor der Rosenfelder Iselinschule, Wolfram Fischer, allen an der Stadtgeschichte interessierten Besuchern eine fachkundige Führung angeboten. Per Planwagen kommt man zurück in die historische Rosenfelder Altstadt, die an diesem Tag zum verkehrsfreien Ausstellungsgelände wird.
