Obernheim liegt gut im Rennen

Andreas Kusch attestiert der Gemeinde„sehr gute Standortfaktoren“

Obernheim, 02.10.2010 von Volker Schweizer

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„Mit dieser Veranstaltung kann ich sicher gehen, dass alle mit dem gleichen Kenntnisstand nach Hause gehen“, begründete Andreas Kusch seine Entscheidung, keinen Wahlkampf zu führen. Wichtig war dem Polizeivollzugsbeamten auch die Feststellung, dass er von keiner Partei unterstützt werde. Parteipolitik habe aus seiner Sicht nichts in der Kommunalpolitik zu suchen. Das Bürgermeisteramt sieht der 37-Jährige als große Herausforderung. Er betonte, dass die Arbeit als Rathaus-Chef für ihn nicht irgendein Job sei. Seiner Meinung nach bedarf es des Gefühls der Zusammengehörigkeit, der Identifikation, dem Willen, in der Gemeinde am Geschehen teilnehmen zu wollen. Den Obernheimern attestierte er, „sehr gute Standortfaktoren“ zu besitzen. Er lobte die Wohnqualität, die gute Infrastruktur und den hohen Freizeitwert. Die Förderung der kommunalen Wirtschaft sieht Andreas Kusch als Hauptaufgabe an. Eine beständige Kommunikation ermögliche dabei, Maßnahmen zur Bestandssicherung und -entwicklung aufzugreifen. Die Erhaltung und Stärkung der örtlichen Gemeinschaft nannte er als weiteren Schwerpunkt im Falle seiner Wahl. „Ich werde dafür eintreten, dass das Vereinsleben weiter so gut florieren kann.“ Großen Wert legt der Kandidat aus Burladingen auch auf eine solide Haushaltspolitik. An Vorhaben listete er die Verlagerung des Kindergartens in die Schule, eine schnelle Internetversorgung, die Gründung einer Bürgerstiftung, die Planung eines Mehrgenerationenhauses, Maßnahmen in Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz und die äußere Sanierung des Rathauses auf. Darüber hinaus möchte sich Kusch für eine zukunftsgerichtete Siedlungsentwicklung einsetzen und die im Seniorenbereich unverzichtbaren ehrenamtlichen Mitarbeiter fördern. Grundsätzlich, fasste er zusammen, liege Obernheim gut im Rennen. Kusch versprach, in einem konstruktiven, offenen Dialog zu versuchen, die Liebenswürdigkeit und Identität Obernheims zu bewahren und weiter auszubauen. Am Ende seiner Rede bedankte er sich bei Bürgermeister Georg Maier. Er habe sich mit voller Hingabe für das Wohl der Gemeinde eingesetzt.

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