Energiesparen zum Klimaschutz

Energietag Baden-Württemberg diesmal auch wieder rund um das Balinger Rathaus

Balingen, 27.09.2010 von Andreas Westerhausen

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Unter dem Motto „Zukunft erleben“ veranstaltete das Land Baden-Wüttemberg zum vierten Mal den Energietag Baden-Württemberg, zum zweiten Mal fand er auch in Balingen beim Rathaus statt.

Energie und Klimaschutz geht alle an, meinen die Berater der Energieagentur Zollernalb. Und so stand am Samstagmorgen Wissenswertes zum Energiesparen und den erneuerbaren Energien im Mittelpunkt der Informationsstände rund um das Balinger Rathaus. In Zusammenarbeit von Energieagentur Zollernalb und Kreishandwerkerschaft gab es parallel zum Wochenmarkt jede Menge Tipps, wie man Energie sparen und erneuerbare Energien optimal nutzen kann.

So zeigte die Elektroinnung mit ihrem Elektromobil die Möglichkeiten der regenerativen Energienutzung auf. Egal ob das Thema Wärmepumpe, Pufferspeicher, Photovoltaik, Wechselrichter, Klimagerät oder Umwälzpumpe lautete, alles konnte den Besuchern veranschaulicht werden.

Rund um die Dach- und Gebäudedämmung ging es bei der Zimmerer-Innung. Auch bei der Bauinnung Maurer und Stuckateure drehte sich alles um die Wärmedämmung, vor allem im Bestand. Egal ob Innenwandheizung, Flächenheizkörper oder Außendämmung, hier konnte sich jeder Infos fürs Energiesparen holen. Fachgruppenleiterin Heidi Würth gab dann noch den Tipp: „Wenn das Gebäude dann komplett durchgedämmt ist, ist regelmäßiges Lüften für ein gesundes Wohnklima unerlässlich.“

Die Energieagentur gab Einblick in ihre Arbeit. Ihr Ziel ist die nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung im Zollernalbkreis. Dabei ist die Beratung unabhängig und neutral. Unterstützt werden Privatpersonen, Unternehmen sowie Kommunen auch im Aufzeigen der Möglichkeiten bei den Förderprogrammen.

Trotz des beständigen Regenwetters zog der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Jürgen Gress, ein positives Fazit. „Optisch ist die diesjährige Präsentation eine klare Steigerung gegenüber dem letzten Jahr. Dass der Zuschauerzuspruch heuer am Wetter scheiterte, ist Pech.“

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