Leserbrief
Ergänzend zum Leserbrief „Was wird gegen Provokationen unternommen ?“ vom 2. September
Islamisierung ist direkte Folge antichristlichen Gedankengutes
07.09.2010
Man kann Herrn Thomas Schmolz in seiner Situationsbeschreibung nur zustimmen. Es gibt eine wissenschaftliche Studie von dem Anthropologen und Ethnologen Joseph Daniel Unwin von der Universität Cambridge aus dem Jahre 1934 namens „Sex and culture“, in der er 80 niedrige Volkskulturen und sechs Hochkulturen untersucht hat.
Er weist nach, dass alle diese Kulturen i. d. R. untergingen, d. h. ausgelöscht oder übernommen wurden, wenn sie bestimmte sittliche Zerfallsmerkmale aufgewiesen haben.
Als Folge der Durchsetzung des Gedankengutes der 68er-Generation wurde auch in Deutschland der christliche Glaube, d. h. die Tatsache der Erlösung durch Jesus Christus bzw. der Maßstab der Bibel als ethische Norm usw., systematisch verworfen. Was früher als sündhaft angesehen wurde, ist heute voll etabliert und gängige Praxis. Dieses antichristliche Gedankengut wurde in diesem Zuge auch institutionalisiert. Als Folge davon haben sich bei uns die Zustände etabliert, die Unwin in seinen Studien nennt. Die Islamisierung ist eine direkte Folge davon. Die Politiker scheinen aber gegenüber diesen Tendenzen blind zu sein. Es bleibt also nur übrig, das zu tun, was die Bibel bzw. die früher bibelgläubige Theologie „Buße“ nennt und sich neu dem Gott der Bibel und seiner Offenbarungsurkunde, der Bibel, zuzuwenden. Nur so kann der Zerfall der Kultur und die Übernahme durch fremde Kulturen und Religionen gestoppt werden – siehe Unwin.
Karl-Hermann KauffmannAlbstadt
Juliusstraße 3
