Oldtimer schmücken die Altstadt
Achte Auflage der Rosenfelder Klassiktage stellt einen neuen Rekord auf – an die 500 Fahrzeuge
Rosenfeld, 06.09.2010 von Hannelore Kaiser
Auch das sommerliche trug dazu bei, dass die 8. Auflage der Rosenfelder Klassiktage einen neuen, buchstäblich glanzvollen Rekord aufstellte.
Noch vor dem offiziellen Beginn rollten am Morgen die ersten Teilnehmer-Oldies an. Im Hof der Lehner-Brauerei stand das Empfangskomitee vom veranstaltenden Fremdenverkehrsverein schon bereit. Voran der Initiator und Hauptmacher dieser Oldieschau, Vorsitzender Friedbert Morsch. Mit Humor, Routine und Fachwissen stellte der ehemalige Rennfahrer für die vielen Zuschauer jeden ankommenden Oldtimer persönlich vor. Die mit viel Chrom, barocken Karosserien und hubraumgewaltigen US-Cars ebenso, wie die charmanten Kleinwagen der 50er und 60er Jahre mit unvergessenen Namen wie Isetta, Goggomobil, Topolino und Ente.
Es fehlten in dem nicht enden wollenden einfahrenden Pulk zwischen Straßenkreuzern und Minis natürlich auch nicht die Automobilraritäten der Edelmarken Borgward, Mercedes, Porsche und Jaguar oder die lange Reihe des legendären „Käfers“. Auf ihre Kosten kamen aber auch alle Freaks von Motorrädern und -roller vergangener Zeiten. Ebenfalls auf Hochglanz gebracht, reihten sie sich im „Stadtgraben“ zu einer sehenswerten Motorradmeile auf.
Dass bei so viel Blech und Chrom in den Altstadtgassen bald die Parkplätze ausgingen, wunderte nicht. Doch auch dafür hatten die Veranstalter vorgesorgt. Der Wöhrdplatz, die Schloßstraße und der Postplatz wurden kurzerhand zu Park- und Schauplätzen für die Oldies umfunktioniert.
Als besondere Hingucker präsentierten sich zudem zwei mächtige Lanz-Traktoren und ein Feuerwehrfahrzeug aus längst vergangener Zeit. Die Noch-Fahrtüchtigkeit der vielen Oldies verrieten auch ihre Nummernschilder: Schweiz, Österreich, Bayern und Städte aus dem ganzen süddeutschen Raum ließen sich ablesen.
Von weit her kamen aber auch viele der überaus zahlreichen Besucher. Im Biergarten der Lehner-Brauerei bei flotten volkstümlichen Klängen des Wenzelstein-Quintetts, bei der schon traditionellen Altstadthockete des Fördervereins Rosenfeld und in den benachbarten Gaststätten fanden sie Stärkung und Erfrischendes. Letzteres besonders begehrt, da – wie schon bei allen vorangegangenen Klassiktagen – auch diese 8. Auflage wieder von der Sonne verwöhnt wurde.
Verwöhnt auch wurden die vielen von Atmosphäre und Gastfreundschaft der Stadt begeisterten Teilnehmer und Gäste von zahlreichen Helfern aus den Reihen des Musikvereins, des Fördervereins und nicht zuletzt des Fremdenverkehrs, sei es als Verkehrsregler, Platzzuweiser, vor und hinter den Theken oder als Fremdenführer beim Besichtigungsgang durch das Ofenplattenmuseum. Hannelore Kaiser
