Wildwuchs am Rappenturm

Bis zur Grünanlage noch ein weiter Weg – Stadt will Unkraut entfernen

Balingen, 28.08.2010 von Rosalinde Conzelmann

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Der Wildwuchs auf einem städtischen Grundstück am Rappenturm stößt in Anliegerkreisen auf Unmut. Die Stadt will nun dafür sorgen, dass zumindest das wuchernde Unkraut entfernt wird.

„Das sieht schon seit fünf Jahren so aus“, meint ein Anlieger. Und dabei habe er beim Kauf seiner Wohnung einen „wunderschönen Plan gesehen, auf dem an dieser Stelle eine Grünanlage eingezeichnet war.“ Papier ist bekanntlich geduldig, die Realität zeigt ein anderes Bild: Die Fläche, auf der noch ein Stück der alten Stadtmauer steht, ist von Grünpflanzen und Gras überwuchert. „Man könnte ja wenigstens mal mähen und das Unkraut bekämpfen“, so der Anlieger.

Dieser Bitte will die Stadt nun nachkommen, verspricht Eduard Köhler, der Leiter des Tiefbauamtes. Er weiß, „dass es ein Konzept für eine spätere Begrünung und Pläne für einen Rad- mit Fußweg gibt.“ Allerdings will er den Anliegern keine Illusionen auf ein baldige Realisierung machen: „Die Planung entlang der Steinach ist ein langwieriges Verfahren, es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis wir sie Zug um Zug verwirklichen werden.“ Mit dem Beginn der Großbaustelle „Torbrücke“ im April ist ein Anfang gemacht: „Die Stützmauer von der Torbrücke bis zum Rappenturm befindet sich im Bau.“ Generell seien die Stützmauer an der Steinach in einem baufälligen Zustand. Außerdem müsse sich die Stadt bei allen Veränderungen mit der Wasserbehörde abstimmen. Von der Kostenseite ganz abgesehen.

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