Rajak-Frauen gehen heute auf die Platte

Albstadt-Ebingen, 28.08.2010 von Marcel Schlegel

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Spielpraxis sammeln steht für die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Albstadt heute und morgen im Vordergrund. Die Schwarz-Roten beteiligen sich am hochklassig besetzten Lotto-Cup in Ludwigsburg.

Sieben Erstligisten aus vier Ländern gehen heute in Ludwigsburg auf die Platte, darunter mit dem Schweizer Meister LK Zug und dem SSV Dornbirn-Schoren aus Österreich zwei Europacup-Teilnehmer. Das illustre Feld um den favorisierten Erstliga-Aufsteiger SG BBM Bietigheim ergänzen sechs Zweitligisten – unter anderem auch die Truppe von Zeljka Rajak, sowie sieben Drittligisten.

„Es ist wichtig, dass die Mädels Spielpraxis sammeln“, nimmt die HSG-Trainerin die Zielsetzung des heutigen Wettkampfes vorweg. Denn bisher hielten sich die Albstädterinnen mit Vorbereitungsspielen eher zurück. Gegen den Drittligsten WSG Eningen-Pfullingen bestritt die HSG zuletzt einen erfolgreichen Test. Rajak war zufrieden, auch wenn sie gestehen musste: „Taktisch klappt noch nicht alles optimal.“ Dies sei zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung aber ganz normal und dafür sei das Turnier in Ludwigsburg ja da. „Wir müssen noch an unseren Offensiv- und Abwehrkonzepten feilen. Ich werde daher viel experimentieren“, verspricht Rajak: „Jede Spielerin muss mit jeder anderen zusammenspielen können.“

Welches Ergebnis beim Lotto-Cup dann unterm Strich herausspringe, sei zweitrangig, findet die langjährige Albstädter Trainerin, welche Turnierresultaten ohnehin keine allzu große Bedeutung beimisst. „Turniere sind anders“, sagt die Trainerin salopp, welche nach wie vor auf Neuzugang Berna Ulucan verzichten muss. Die Kreisläuferin befindet sich in den Flitterwochen und wird erst zu Beginn der nächsten Woche aus der Türkei zurück erwartet. „Natürlich ist es ein Nachteil für Berna, dass sie große Teile der Vorbereitung verpasst hat“, räumt Rajak ein, „doch das sind besondere Umstände, das muss man entschuldigen.“

Ein erster Gradmesser sei der Lotto-Cup dennoch, gesteht HSG-Frauenwart Andreas Laib, gerade weil ausschließlich höherklassige Teams dabei sind: „Dann sehen wir, wie es in der zweiten Liga so zugeht.“ Zumal die Albstädterinnen zum Start der Gruppenphase heute um 11 Uhr gleich gegen den künftigen Ligarivalen TV Mainzlar auf die Platte müssen, ehe die HSG um 15.40 Uhr mit Dornbirn und um 17.25 Uhr mit Van der Voort Quintus die Klingen kreuzt.

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