„Gunslider hat seine Sache einfach prima gemacht“
European Championship in Kreuth: Nach Silber im Vorjahr gibt es goldenes Edelmetall für Torsten Gärtner
Bitz, 26.08.2010
Nach dem zweiten Rang im Vorjahr setzte sich die Reiter-Pferd-Kombination diesmal im weiten Rund der Ostbayernhalle nach einer überzeugenden Leistung an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Mit 220,5 Punkten sicherte sich Torsten Gärtner in der Senioren Bit Open mit seinem Pferd Gunslider überlegen den Championtitel. Den Silber- und Bronzerang belegten der Kanadier Morey Fisk mit Dealin Gin sowie der Südtiroler Ulrich Kofler, der im Sattel von Bank That Shine saß. Seinem Vierbeiner, der im Besitz von Heike Nixdorf und Mario Karner steht, zollte Torsten Gärtner ein dickes Lob: „Gunslider hat seine Sache einfach prima gemacht.“
Neben Gunslider qualifizierte der Trainer auch noch den sechsjährigen XL Smart Cotton (Besitzer: Guido Mehl) für die Finalrunde. Im Endklassement wurde er später Elfter.
Für seine Schützlinge vom Schwantelhof war es ebenfalls ein erfolgreicher Trip in die Oberpfalz. Manfred Erdeljan wurde im Sattel von Sunnyside Of Sprat Europameister in der Amateur Select Reining und Stephanie Kaiser, die Miss Whiz Sunshine aufgezäumt hatte, qualifizierte sich bei den „Youth 13 & under“ für das Finale. Sie wurde am Ende gute Sechste.
Mit Tanja Spiecker, die HW Coeur D Jacy gesattelt hatte, zog bei den „Jugendlichen 14 bis 18“ eine weitere LQH-Reiterin ins Finale ein. „Bei Tanja lief es im Vorlauf prächtig. In der letzten Runde aber leider nicht alles nach Wunsch“, resümierte der Trainer, der jedoch zu Recht noch bemerkte, dass „ein 15ter Platz bei einer Europameisterschaft trotzdem ein erwähnendes Ergebnis sei.“
Zum Abschluss der Titelkämpfe zog Torsten Gärtner ein positives Fazit der Veranstaltung: „Es war für unseren Turnier- und Ausbildungsstall zwar ein anstrengendes, aber auch erfolgreiches Turnier. Zwei EM Titel und zwei Finalteilnahmen können sich wahrlich sehen lassen.“ Auch der Hausherr vom Schwantelhof und Gärtners kongenialer Partner Grischa Ludwig war sehr zu frieden: „Auf einer Europameisterschaft sind hochkarätige Teilnehmer am Start. Da sind zwei Championtitel und zwei Teilnahmen beim Schlussakkord ein recht gutes Ergebnis.“
