Aktiv die Zukunft gestalten
Josef Ungermann aus Tailfingen bewirbt sich für das Amt des Obernheimer Bürgermeisters
Obernheim/Albstadt, 26.08.2010 von Holger Much
Seit gestern ist es offiziell: Josef Ungermann bewirbt sich um die Nachfolge von Georg Maier als Bürgermeister von Obernheim. Im kommunalen Geschehen kann das CDU-Mitglied auf fundierte Erfahrung zurückblicken.
Josef Ungermann ist bei der Stadtverwaltung Albstadt als Leiter des Bürgerbüros Tailfingen sowie als Personalratsvorsitzender beschäftigt. Er lebt in Tailfingen, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Nach dem Abschluss einer Metzgerlehre ging er 1986 zur Bundeswehr, leistete seinen Wehrdienst beim Heeresmusikkorps 10 in Ulm als Posaunist ab. Dort absolvierte er als Zeitsoldat auch einen Dirigentenlehrgang.
Im Jahre 1988 begann Josef Ungermann dann eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadtverwaltung Albstadt. Nach Ausbildung arbeitete er als Sachbearbeiter in der Rentenversicherung und wurde 1991 Abfallberater für Albstadt. 1993 übernahm Ungermann die Leitung der Ortsverwaltung Onstmettingen, die er 16 Jahre lang führte, 1995 zusätzlich die Leitung der damaligen Geschäftsstelle Tailfingen. Nachdem diese Abteilung von ihm umorganisiert worden war, konnte 2002 das Bürgerbüro Tailfingen eröffnet werden.
Die Begeisterung für Musik gehört für Josef Ungermann einfach zum Leben dazu. Zehn Jahre lang dirigierte er die Musikkapelle Pfeffingen, seit elf Jahren ist er musikalischer Leiter des Musikvereins Straßberg. In der Stadtkapelle Tailfingen spielte er Posaune und ist auch heute noch in verschiedenen Ensembles sowie in der Kirchenmusik aktiv.
Auch die Mitgliedschaft in mehreren Vereinen liegt ihm am Herzen. Seit 2009 ist er Mitglied im Kreistag sowie als Arbeitnehmervertreter ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Reutlingen und sitzt im AOK-Bezirksbeirat.
„Das Amt des Bürgermeisters“, sagt Josef Ungermann,. „ist schon Berufsziel. Wenn ich mir ansehe, was ich in meinem Berufsleben gelernt habe – besonders auch als Leiter der Onstmettinger Ortsverwaltung und als Personalratsvorsitzender – dann will ich das auch aktiv und produktiv umsetzen.“ Bereits vor sechs Jahren hat sich Josef Ungermann als Kandidat in Dotternhausen aufstellen lassen, bekam damals, ebenso wie einem anderer Mitbewerber, aber unter 20 Prozent. „Auch das sind Erfahrungen“, sagt er heute, „die man machen muß. Daran wächst man nur“.
Es sei jetzt einfach, sagt Josef Ungermann, der ideale Zeitpunkt, diesen Schritt noch einmal zu wagen: „Ich habe mir in den vergangenen Wochen intensiv Gedanken über eine mögliche Kandidatur gemacht und mich dazu entschlossen, mich für das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Obernheim zu bewerben.“
Obernheim reizt Josef Ungermann besonders auch wegen des aktiven Vereinslebens und einer intakten Infrastruktur. Mit echter Bürgernähe und in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und den Vereinen möchte Josef Ungermann die Obernheimer Zukunft gestalten, auch die Gewerbebetriebe hegen und pflegen.
Auch im Wahlkampf ist ihm der direkte Kontakt mit den Bürgern immens wichtig. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 13. September will sich Josef Ungermann aufmachen, sich persönlich bei den Obernheimern vorzustellen. In Gesprächen in den Vereinen, bei Wahlveranstaltungen in Gaststätten, vor allem aber beim persönlichen Verteilen von Flyern von Haus zu Haus möchte der Bürgermeisterkandidat Obernheim und die Obernheimer noch näher und besser kennenlernen. Gewählt wird übrigens am Sonntag, 10. Oktober.
