Zollern-Alb-Turnier: Ein kleines „Schmankerl“ vorab

Albstadt-Ebingen, 19.08.2010 von Marcel Schlegel

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Zum nunmehr 64. Mal richtet die TG Ebingen vom 26. bis 29. August ihr traditionelles Zollern-Alb-Tennis-Turnier aus. Zwei „Schmankerl“ hat Organisatorin Angelika Kopf bereits zu verkünden.

Eines, nämlich dass bei der diesjährigen Auflage des TGE-Klassikers erstmals auch eine B-Konkurrenz an den Start gehen wird, hatte Kopf bereits vor geraumer Zeit bekannt gegeben. Nun legt die Ebinger Klubmanagerin nach: „Der russische ATP-Spieler Andrei Plotniy hat sich für unser Turnier angemeldet.“ Und damit ein erster Hochkaräter „zu einem recht frühen Zeitpunkt“, findet die Organisator. Denn erst am Montag endet die Meldefrist für das Zollern-Alb-Turnier. Daher könne man über die Qualität der diesjährigen Teilnehmerfelder auch erst dann etwas sagen, vermutet die TGE-Funktionärin.

Der für Düsseldorf spielende Russe sei jedenfalls „ein erstes Schmankerl“, freut sich Kopf über die Meldung des auf ATB-Rang 962 (entspricht DTB-Liste 118) geführten Spielers. Damit steht Plotniy als erster der 20 gesetzten Teilnehmer des 32er-Hauptfeldes der Herren fest. „Auch für Pascal Domnik und Manuel Pick müsste es reichen“, ist Kopf guter Dinge, dass die Nummer eins und drei der Ebinger Oberliga-Herren direkt ins Hauptfeld rutschen. Ansonsten würde eben auf die Veranstalter-Wildcard zurückgegriffen, taktiert die Organisatorin. Die Chancen der Ebinger? Kopf ist optimistisch: „Wenn Pascal Domnik ein bisschen Losglück hat, kann er die ersten beiden Runden sicherlich überstehen.“

Erneut ist dem Hauptfeld bei den Herren eine 64er-Quali vorgeschaltet, der sich auch die TGE-Akteure Christopher Veith und Thomas Blickle stellen werden. Anders bei den Damen und der neu eingeführten Herren-B-Konkurrenz, bei welchen die Verantwortlichen auf eine Qualifikation verzichten. Beim Damen-Turnier – in diesem Jahr geht es in beiden Konkurrenzen um den „Cup der Sparkasse Zollernalb“ – greifen die Veranstalter, wie gewohnt, auf ein 48er-Hauptfeld zurück. Mit dabei sind mit Ines Pfabe, Svenja Baur, Daniela Maier sowie den Neuzugängen Franziska Reeg und Jil Wagner ein Großteil jener TGE-Damen, die in der zurückliegenden Spielzeit den Gang von der Württemberg- in die Oberliga antreten mussten. Halb so wild, findet Spielleiterin Kopf: „Das Erreichen der Abstiegsrelegation war in dieser Zusammensetzung ein Erfolg.“ Die Mädels hätten nicht nur stets ihr Bestes gegeben, sondern auch oftmals ihr bestes Tennis gespielt. Erst aufgrund des Rückzuges einer anderen Mannschaft waren die Albstädterinnen überhaupt in die Württembergliga aufgestiegen, „da war uns klar, dass es schwer werden wird“, sagt die TGE-Funktionärin: „Doch in der kommenden Runde wollen wir angreifen.“ Dies gelte auch für die Ebinger Herren, die Oberliga-Vizemeister wurden und erst in der Relegation scheiterten.

Von einem Engagement in der Oberliga sind die Teilnehmer des B-Turniers noch wenig entfernt. Das 32 Spieler starke Feld werde sich vordergründig aus jungen Cracks aus der Region zusammensetzten, umschreibt Angelika Kopf die Zielsetzung des neuen Wettbewerbs: „Wir wollen dem Nachwuchs die Chance geben, bei uns Spielpraxis zu sammeln.“ Dass sich die Neuerung, ein Turnier für Spieler niedrigerer Leistungsklasse auszurichten, nun lediglich auf das männliche Geschlecht beschränke, hänge im Übrigen mit den Platzkapazitäten zusammen. Die Organisatorin des TGE-Turniers beteuert: „Irgendwann ist auch unsere Anlage einmal voll, mehr geht nicht.“

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