„Kinder dieser Welt“: Fremde Länder kennen lernen
Die Ferienspiele in Meßstetten sind eröffnet – 115 Jungen und Mädchen haben ihren Spaß
Messstetten, 03.08.2010 von Bianka Roith
Aufgeteilt in acht Gruppen (Asien, Nordamerika, Europa, Südamerika, Afrika, Antarktis, Australien und die Welt) verbringen 115 Kinder die ersten sieben Tage ihrer Sommerferien in Meßstetten, in der Grundschule im Bueloch. Die Kinder werden viel kennen lernen und miteinander viel erleben. Sie werden die Lebensgewohnheiten der Kinder aus aller Herren Länder erkunden, basteln und Spiele aus fremden Ländern spielen. Erster Programmpunkt bei den Ferienspielen war das Gruppenfoto für die Zeitung und zur Erinnerung an die schöne Zeit in Meßstetten.
Auf dem Programm stehen Besuche bei der Feuerwehr, beim DRK, Spiel und Spaß mit dem TSV Meßstetten und ein Ausflug zur Altweibermühle und in den Erlebnispark „Tripsdrill“. Als Höhepunkt feiern alle gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern, Onkeln, Tanten und Geschwistern das Familienfest zum Thema „Kinder der Welt“ mit einem bunten, abwechslungsreichen Programm. Damit die Erwachsenen ihre Erinnerung und Kenntnisse an fremde Länder auffrischen können oder bisher Unbekanntes erfahren. Leiterin der Ferienspiele ist Rebekka Lachmann, die sich mit ihrem 19-köpfigen Team an ehrenamtlichen Betreuern darum kümmert, dass alles reibungslos abläuft und die Kinder schöne Erlebnisse haben, an die sie sich auch später gerne wieder erinnern.
Auch Meßstettens Bürgermeister Lothar Mennig lässt es sich nicht nehmen, zum Auftakt der Ferienspiele vorbeizuschauen. Er besuchte die Kinder zusammen mit Hauptamtsleiter Hans Ritter und wünschte ihnen viel Spaß. Die aufgeregten Kinder begrüßten die beiden Herren mit einem dicken Applaus. „Wir gehören zu den Pionieren und waren bei den ersten, die Ferienspiele veranstalten“, sagt Lothar Mennig. Sein Dank galt dem Betreuerteam mit Rebekka Lachmann an der Spitze. Der Bürgermeister lobte das abwechslungsreiche Programm und die Bindung zu den Vereinen. Im Bueloch habe man ein eigenes Domizil für die Ferienspiele, zu dem die Kinder aus der ganzen Stadt mit dem Bus gebracht werden. Als „ermutigend“ bezeichnete Mennig den Generationswechsel bei den Betreuern. Unter ihnen sind auch ehemalige Ferienspielkinder und Familienangehörige früherer Betreuer.
