Kinderkrippenplätze: Meßstetten erfüllt Landesvorgaben schneller als gefordert

Messstetten, 26.07.2010

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Mit der Schaffung von Kinderkrippenplätzen wird die Stadt Meßstetten die Vorgaben des Landes bereits zwei Jahre früher als gefordert erfüllen. Für die Erweiterung, dem Umbau und der Generalsanierung des Kindergartens „Bueloch“, hat der technische Ausschuss des Gremiums die modifizierte Planung für diese Maßnahme vorberaten. Für die weitere planerische Untersuchung ist jetzt eine Beauftragung für die Fachingenieurleistungen erforderlich. Sowohl für die vorliegende Planung als auch für die Leistungen votierte der Meßstetter Gemeinderat am Freitag einstimmig.

Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen werden im Gebäude Räumlichkeiten für eine Kinderkrippe, Ganztagsbetreuung und einen Regelkindergarten zur Verfügung stehen. Die Räumlichkeiten sind so konzipiert, dass darin jede Art der Kinderbetreuung für Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt angeboten werden können. Für die Gesamtmaßnahme sind von Kosten von über 800 000 Euro auszugehen. Nachdem die Baumaßnahmen noch dieses Jahr ausgeschrieben und auch begonnen werden, geht man von einer Fertigstellung bis 2011 aus. Dies bedeutet, dass die Stadt damit die Vorgaben des Landes, wonach Kommunen ab 2013 Kinderkrippenplätze zur Verfügung stellen müssen, bereits zwei Jahr früher erfüllen wird. Die Planungen selbst, so Bürgermeister Lothar Mennig, fügen sich städtebaulich hervorragend in die Umgebung. Außerdem sind genügend Platzreserven vorhanden.

Aber auch für den kirchlichen Kindergarten im evangelischen Gemeindehaus in der Stadtmitte wird die Stadt viel Geld in die Hand nehmen. Die zwei Drittel Bezuschussung der dortigen Erweiterung, Umbau und Generalsanierung beträgt für die Stadt jetzt planerisch rund 177 000 Euro. Die Gesamtmaßnahme beläuft sich einschließlich der Drittel Beteiligung der Kirchengemeinde und dem Zuschuss für energetische Maßnahmen einschließlich Möblierung auf rund 415 000 Euro. „Wäre der Kindergarten im Eigentum der Stadt, wäre man schon längst tätig geworden,“ stellte Bürgermeister Lothar Mennig zum jetzigen Zustand des bald 50 Jahre alten Kindergartens fest, der außer einer neuen Heizung bislang kaum eine Veränderung erfuhr. Mit dieser Maßnahme, so Mennig weiter, wären alle Kindergärten in der Gesamtstadt zukunftsfähig gemacht, könne man ab dem kommenden Jahr jede Art von Kinderbetreuung anbieten.

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