Karriere dank Sophia Loren
Zweites Open Air in Ratshausen mit feinen Bands – Tickets zu gewinnen
Ratshausen, 20.03.2010 von Frank D. Engelhardt
Vom 2. bis 4. Juli geht es in der Schlichemtal-Gemeinde erneut hoch her, denn nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wurde das Programm des Rock-Open-Airs weiter ausgebaut. Die Musikfreunde können sich auf ein Wochenende gefasst machen, das es in sich hat – inklusive Public Viewing der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika.
Den Auftakt des dreitägigen Festivalspektakels, das auch diesmal vom ZOLLERN-ALB-KURIER präsentiert wird, gestaltet am Freitag, 2. Juli, die vielseitige Musical- und Rocksängerin Rahel Fischer. Rockröhre Ela aus Tübingen und ihre Jungs werden danach den Weg für Ausnahmegitarrist Michael Schenker bereiten. Er wird einen Querschnitt durch sein musikalisches Schaffen servieren und seiner Flying V sicherlich das Letzte abverlangen.
Am Samstag geht es dann den ganzen Tag über richtig ab: Boney M., The Sweet, Sailor, T.Rex und Chris Thompson, Originalsänger von Manfred Mann's Earthband, sind genauso Garanten für ein unvergessliches Konzerterlebnis wie Middle of the Road. Ihren Durchbruch hatten die vier irischen Musiker mit dem Song „Chirpy, Chirpy, Cheep, Cheep“. Die Umstände wie es dazu kam, waren ebenso ungewöhnlich wie der Titel des Songs selbst. Das Quartett war unterwegs nach Argentinien und machte einen Zwischenstopp in Italien, wo die Musiker in Clubs auftraten und Jobs in den RCA-Studios in Rom annahmen. So wurde die noch unbekannte Band eher zufällig mit der Produktion eines Soundtracks betraut. „Die Frau des Priesters“ mit dem italienischen Weltstar Sophia Loren in der Hauptrolle wurde ein Riesenerfolg, der Titelsong „ Chirpy, Chirpy, Cheep, Cheep“ ebenfalls.
Von Italien aus ging es für die Iren steil bergauf, nach acht Millionen verkaufte Singles waren sie auch in ihrer Heimat bekannt. Middle of the Road platzierten sich in den europäischen Charts ganz oben und waren auch in den US-Billboards auf vorderen Plätzen zu finden. Mit Songs wie „Tweddle Dee, Tweedle Dum“ und „Sacremento“ setzten sie sich in den Charts fest, „Soley, Soley“ stürmte gar in mehreren Länder von null auf Platz eins.
