Tibet und Mustang
Ausstellung in der Villa Eugenia
Hechingen, 16.01.2010
Schon als Kind hatte die Professorin für Pathologie am Tübinger Universitätsklinikum eine Leidenschaft für fremde Kulturen und Landschaften und träumte von Reisen auf den Spuren der Vorbilder Sven Hedin, Heinrich Harrer und Herman Buhl in Zentralasien. Diese Leidenschaft konnte Prof. Gärtner in den vergangenen 30 Jahren in großer Vielfalt und mit ungebrochenem Engagement immer wieder realisieren. 17 Mal hat sie die großen kulturellen Zentren nördlich und südlich des Himalaya bereist und mit ihrer Kamera in Nepal, Zentral- und Westtibet, Mustang, Ladakh und Bhutan unzählige Eindrücke von der gewaltigen Schönheit dieser gigantischen Regionen und vom Zauber, der Ursprünglichkeit und Spontanität ihrer Menschen festgehalten. Die besten Bilder sind in dieser Ausstellung zu sehen und zu ihrem kulturellen und landeskundlichen Hintergrund kompetent von der Autorin kommentiert.
Ein weiteres Kapitel wird mit Dokumenten einer Reise nach Mustang, dem alten tibetischen Königreich Lo an der Grenze nach Nepal aufgeschlagen. Auch in den nächsten Jahren wird Frau Prof. Gärtner trotz zunehmender widriger politischer Umstände diese Himalayaregionen bereisen.
Zur Vernissage am Samstag, 16. Januar, um 16 Uhr lädt der Förderverein ein. Zwei Tibeterinnen werden mit Gesang, Musik und Tanz in die tibetische Kultur einstimmen. Die Begrüßung der Gäste übernimmt Professor. Dr. med. Georg Breucha und die Einführung in die Ausstellung wird von Professor. Dr. Valeria Gärtner selbst übernommen.
Die Ausstellung dauert vom 16. Januar bis 7. Februar jeweils Samstag von 15 bis 17 Uhr und Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
