Neuer Werksverkauf in Oberfranken

Im Verbund mit dem Porzellanhersteller

Burladingen/Selb, 28.05.1998 von Thomas Godawa

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Der Burladinger T-Shirt und Tennisbekleidungshersteller Trigema eröffnet am 17. Juli in Selb in Oberfranken einen Werksverkauf. Dieses sogenannte "Test-Geschäft" ist eines von 25, die von Trigema im süd- und mitteldeutschen Raum eröffnet werden.
Im Werk B entsteht momentan der Hauptwerksverkauf der Winterling AG, die erst vor kurzem Teile des Porzellanherstellers Hutschenreuther übernommen hat. Neben dem 1200 Quadratmeter großen Verkaufsraum wird derzeit eine Filiale des Textilienherstellers aus Burladingen eingerichtet. Verkaufspersonal wurde bereits über Zeitungsanzeigen gesucht.

Der Prokurist der Firma Trigema, Klaus Bernius, erklärte auf Anfrage, das Trigema-Test-Geschäft, wie es intern tituliert werde, solle am 17. Juli eröffnet werden. Bis dahin sollen auch die Räume bei der Winterling AG fertiggestellt sein. Auf einer Fläche von rund 420 Quadratmetern wird der nach eigener Aussage "Deutschlands größter T-Shirt- und Tennis-Bekleidungshersteller" sein gesamtes Sortiment anbieten. Dafür sollen, laut Bernius, mittelfristig fünf bis zehn Voll- oder Teilzeitarbeitsplätze entstehen.

Die Bezeichnung "Test-Geschäft" wurde deshalb gewählt, weil die Produkte hier unmittelbar an den Endverbraucher kommen. Mit anderen Worten wird so die Marktakzeptanz ausgelotet. Die Ware wird im oberfränkischen Selb ebenfalls zu original Farbrikabgabepreis plus Mehrwertsteuer angeboten.

Insgesamt sind bei Trigema derzeit 1120 Mitarbeiter beschäftigt. Neben dem Hauptwerk in Burladingen gibt es zwei weitere Werke in Rangendingen und in Alzhausen, Kreis Ravensburg.

Die Kontakte zwischen Winterling und Trigema ergaben sich aus der persönlichen Bekanntschaft von Birger Ihle, dem Vorstandsvorsitzenden der Winterling AG und Wolfgang Grupp, alleiniger geschäftsführender Gesellschafter von Trigema.
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