Eisschollen in der Antarktis oder doch die fast zugefrorene Schmiecha?
Albstadt-Tailfingen, 08.02.2012 von Holger Much
Leise gluckert noch schwarzes Wasser durch dicke, vom Frost zu wundersamen Formen getürmte Eisschichten. Wer die Umgebung nahe des Thalia-Theaters ausblendet und nur die fremdartigen Strukturen von Schnee und Eis im Bachbett betrachtet, kann sich gedanklich auch in die Antarktis versetzen und in der Fantasie die Eisschollen mit Miniaturpinguinen bevölkern. Doch wir befinden uns nicht an den Polkappen, sondern auf der Alb in Tailfingen. Schon lange war die Schmiecha nicht mehr so dick zugefroren wie in den letzten, eisigen Tagen. Nur an einigen wenigen Stellen öffnet sich die massige Eisdecke noch, unter der man noch in tiefen Spalten das Wasser fließen sehen kann
