Neubau statt Sanierung?

Gewerbliche Schule in der Jakob-Beutter-Straße ist auf dem Prüfstand

Balingen, 03.02.2012 von Hannes Mohr

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Lohnt sich eine Generalsanierung des Gebäudes der Gewerblichen Schule in der Jakob-Beutter-Straße in Balingen? Oder ist ein Neubau sinnvoller? Diese Fragen warf jüngst die Kreis-FDP auf.

Das Gebäude der Gewerblichen Schule in der Jakob-Beutter-Straße in Balingen soll komplett saniert werden. In diesem Jahr startet voraussichtlich der erste Bauabschnitt. Im aktuellen Haushalt sind dafür 656 000 Euro eingestellt. Weitere 2,779 Millionen Euro sollen in den kommenden drei Jahren in die Sanierung des knapp 60 Jahre alten Gebäudes gesteckt werden. Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Kreistag, Dr. Dietmar Foth, forderte in seiner diesjährigen Haushaltsrede die Landkreisverwaltung dazu auf, zu überprüfen, ob nicht ein Neubau wirtschaftlicher wäre, als die millionenschwere Sanierung.

Foth teilt auf Nachfrage unserer Zeitung mit, dass es bei der Prüfung auf verschiedene Aspekte ankomme: „Man muss bei einem möglichen Neubau das zukünftige Raumprogramm beachten, Fördermöglichkeiten ausloten und die Verwertung des alten Grundstücks klären.“ Von Landrat Günther-Martin Pauli habe er bereits die Zusage, dass sein Ansinnen geprüft werde.

„Die Prüfung läuft im Moment noch“, teilte Sarah Hettich, Pressesprecherin des Landratsamts, auf Nachfrage des ZAK mit. In der Kreistagssitzung am 12. März werde die Verwaltung das Ergebnis der Untersuchung mit allen Berechnungen und Alternativen präsentieren.

Foth vermutet, dass ein Neubau risikofreier sei. Doch Gewissheit bringe erst das Ergebnis der Überprüfung, meint er. Anschließend ist noch das „wo“ zu klären: „Eventuell ist ein Neubau entlang der Steinach möglich. Die Sportstätten des Schulzentrums können wir jedenfalls nicht antasten“, sagt der FDP-Fraktionsvorsitzende.

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