Das Prunkstück im neuen Klinikum

Magnetresonanztomograph schwebt heran

Balingen, 03.02.2012 von Klaus Irion

Seit gestern ist es da, das medizintechnische Prunkstück für den Balinger Neubau des Zollernalb Klinikums: Am Magnetresonanztomographen können alle medizinischen Abteilungen diagnostisch partizipieren.

Zartrosa eingepackt schwebte gestern per Kranarm die teuerste Apparatur, die im Zuge des Balinger Neubaus fürs Zollernalb Klinikum angeschafft wird, Richtung künftigem Standort. Rund sechs Tonnen schwer und eine Millionen Euro teuer ist der Magnetresonanztomograph (MRT), der auch als Kernspintomograph bekannt ist. „Es ist der erste seiner Art im Zollernalb Klinikum“, erklärte der Ärztliche Direktor des Zollernalb Klinikums und Chefradiologe Prof. Michael Bitzer nicht ohne Stolz. Im gleichen Atemzug bedankte er sich bei den niedergelassenen Radiologen, mit denen bislang Kooperationen in Sachen „Kernspin“ eingegangen worden waren.

Vorteil des MRT gegenüber anderen bildgebenden Apparaturen wie Röntgengerät oder Computertomograph: Der Körper wird nach Aussage der Fachleute „keiner belastenden Bestrahlung“ ausgesetzt. Für Bitzer schließt das MRT im Balinger Krankenhaus „eine jahrzehntelange Lücke“. Die Kardiologen profitierten in gleicher Weise wie die (Unfall-)Chirurgen und die Internisten.

Für Landrat Günther Martin Pauli war die gestrige Anlieferung das Zeichen, „dass wir uns in Sachen Neubau auf der Zielgeraden befinden“. Man habe aber nicht nur in das hochwertige MRT investiert, sondern auch in die modernste Nachbearbeitungssoftware.

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