Wie sieht Tieringens Zukunft aus?
Ideen und Wünsche der Bürger sind gefragt: Startschuss für das Projekt „Leben im Dorf“
Messstetten-Tieringen, 28.01.2012 von Volker Schweizer
Wie hat sich Tieringen in den vergangenen Jahren entwickelt? Was gefällt uns? Was könnte besser werden? Wie wird Tieringen in der Zukunft aussehen? Über diese und andere Fragen sollen sich die Bürger am Donnerstag, 2. Februar, Gedanken machen. Geplant ist die Bildung von verschiedenen Themengruppen.
„Das LEADER-Projekt ist eine einmalige Chance für Tieringen“, freut sich Ortsvorsteher Jürgen Löffler, der natürlich darauf hofft, dass sich die Bevölkerung zahlreich einbringt. Schließlich gehe es darum, wie sich das Dorf in den nächsten Jahren entwickeln solle.
Der Gemeinderat hatte schon im Juli vergangenen Jahres den Startschuss gegeben. Das Büro „Planstatt Senner“ aus Überlingen wurde damit beauftragt, ein Ortsentwicklungskonzept zu erarbeiten. Dabei ging es vor allem um die Innenentwicklung: Wie viele unbebaute private und städtische Bauplätze gibt es? Wie viele Häuser stehen leer?
Die Ergebnisse liegen nunmehr vor und werden in der Bürgerversammlung von Johann Senner vorgestellt. Danach sind die Tieringer aufgefordert, Anregungen einzubringen. „Zum Abschluss sollen dann aus den Wünschen der Bürger realisierbare Projektideen entstehen“, heißt es im Einladungsschreiben der Stadt. Die Höhe der staatlichen Förderung beträgt bei privaten Projekten bis zu 30 Prozent, bei öffentlichen Maßnahmen bis über 50 Prozent der Investitionssumme.
Die Versammlung, die in der Schlichemhalle stattfindet, ist auf drei Stunden ausgelegt. Los geht's bereits um 18 Uhr. Für eine Stärkung zwischendurch sorgen die Sänger. Um die angestrengten Gehirnzellen lockern zu können, treten im Wechsel der Musikverein und der Sängerbund auf. Grußworte sprechen Bürgermeister Lothar Mennig und Ortsvorsteher Jürgen Löffler.
