Die sparsame „Stela“ macht das Rennen

Geislingen will seine Straßenbeleuchtung Zug um Zug mit wirtschaftlicheren LED-Lampen austauschen

Geislingen, 27.01.2012 von Rosalinde Conzelmann

Anzeige
Die Stadt Geislingen will sich bei der Straßenbeleuchtung Zug um Zug von ihren Stromfressern trennen und auf die sparsamere LED-Technik umsatteln. Der Typ „Stela Square“ machte das Rennen.

In der „Rosenstraße“ gibt es noch keine Straßenbeleuchtung. Im Zuge der Neuanschaffung hat sich die Stadt generell mit dem Thema befasst und ist nun auf der Suche nach einem neuen Lampentyp, der weniger Strom verbraucht als die Quecksilberdampflampen und Natriumdampflampen, die bislang in Geislingen am Straßenrand stehen. „Als Ersatz für diese Lampen gibt es nun LED-Leuchten mit 16 bis 50 Watt“, so Stadtbaumeister Anton Fußnegger, der dem Gemeinderat in der Sitzung am Mittwoch einen Überblick gab.

Wie Fußnegger mitteilte, hat sich der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) bereits mit dem Thema befasst und am 19. Januar unter 17 verschiedenen Lampentypen seinen Favoriten ausgewählt. „Wir waren uns einig, einstimmig fiel die Wahl auf den Typ Stela Square von der Firma Indal“, so Fußnegger. Bewertet wurden das Design, der Preis und natürlich als erstes Kriterium die Wirtschaftlichkeit. „Die Anschaffung würde sich nach rund 15 Jahren amortisieren“, nannte Fußnegger das Hauptargument für den Austausch.

Es war vorgesehen, dass die Stadt dieses Jahr 80 Leuchten und rund 40 Masten kauft. Fußnegger holte ein weiteres Angebot für 450 Leuchten ein und schlug einen zehnprozentigen Rabatt heraus. Der Gesamtpreis für eine Lampe inklusive Masten und Montage liegt bei rund 600 Euro. Die Stadt kann mit einer ordentlichen Förderung rechnen. Laut Fußnegger liegen die Kosten für das Gesamtpaket bei rund 260 000 Euro.

Der Gemeinderat war mit dem vorgeschlagenen Lampentyp einig und hatte auch keine Einwände, dass die große Bestellung rausgeht. Der Vorschlag von Dr. Hans-Jürgen Weger, einen Musterstraßenzug mit den verschiedenen Typen aufzubauen, erntete Gelächter. „Dann fahren wir lieber nach Ravensburg und schauen sie dort an“, konterte Karl Wisbauer.

Über die Beschaffung wird aber erst entschieden, wenn der Zuschussantrag bewilligt ist und vorliegt.

Anzeige
Anzeige

PROBE LESEN

Der ZAK bei Facebook