Die kleine Emma kriegt die Flasche
Mutterschaf kann Lamm nicht versorgen
Winterlingen, 26.01.2012
Bei den Tieren des Arbeitskreises Umwelt und Natur hat sich Nachwuchs eingestellt. Zwei Zicklein rennen munter umher, jagen einander und springen auch schon mal in die Futterkrippe. Auch zwei Schafe haben Lämmer bekommen, eines sogar Zwillinge. Weil die Versorgung durch das Mutterschaf nicht ausreichend war, hat die Familie Maag, auf deren Bauernhof sich das Winterquartier der Herde befindet, eines der beiden Lämmchen adoptiert und es Emma getauft.
Sigfried Maag informierte sich im Internet, auf was bei der Flaschenaufzucht eines Lammes zu achten ist. „Weil die einzelnen Portionen anfangs nicht zu groß sein dürfen, musste ich Emma mehrmals am Tag und auch nachts füttern – genau wie einen Säugling“, berichtet Annette Maag. Mittlerweile ist es für sie nicht mehr so stressig, denn Emma kommt mit drei Rationen pro Tag aus. Sie saugt kräftig an der Milchflasche und ist bereits ordentlich gewachsen. Emma weiß schon, wann Fütterungszeit ist und meldet sich lauthals, wenn es einmal später wird.
Heidewart Robert Schempp betrachtet eine schwarze Ziege und freut sich: „Es kann nicht mehr lange dauern, dann kommt wieder ein Junges zur Welt!“ Im Sommer wird die Herde also wieder groß genug sein, um das Biotop „Harthauser Heide“ ausreichend zu beweiden.
Infos über die Arbeit des Arbeitskreises „Umwelt und Natur“ unter Telefon 07434/2280.
