Gewichtiges im Visier
Leidringer haben neue Sporthalle für ihr Dorf in Angriff genommen
Rosenfeld-Leidringen, 02.01.2012 von Hannelore Kaiser
Danach konnte im vergangenen Jahr das vorerst wohl größte Zukunftsprojekt des Dorfes gestartet werden: Abbruch der alten Turnhalle und Baubeginn einer neuen Sportstätte. Gerade rechtzeitig vor Winterbeginn konnte der Rohbau unter Dach und Fach gebracht werden. Auch die Maßnahmen im Rahmen des Leaderprogramms können sich bereits in Form von Ruhebänken, Blumenschmuck und einer hölzernen Kuh samt Kälbchen sehen lassen. Ein sehenswerter Anfang ist gemacht mit der Renovierung oder gar kompletten Erneuerung alter, leer stehender Bauernhäuser, und auch das Archiv ist wieder auf Vordermann gebracht.
Personell tat sich ebenfalls einiges: Alwine Urbanietz wurde als Nachfolgerin von Carmen Kopf neue Rektorin der Grundschule, die zudem für ihre 77 Schüler/innen drei neue Lehrkräfte erhielt; in der Ortschaftsverwaltung nahm Nadine Zirkel den Platz von Stefanie Hauser ein, und der Taktstock für den Kirchenchor wechselte nach vielen Jahren von Marianne Blocher zu Ellen von Kieseritzky.
Sichtbare Früchte trug erneut das bekannt beispielhafte Engagement der Bürger. Ob bei der Reparatur des Spielplatzes, beim Erweiterungsbau des Heimatmuseums, bei der Dorfputzete, der Überwachung des Grillplatzes Buaberg oder für den Altenbesuchsdienst. „Ob Jung oder Alt, Mann oder Frau – wir Leidringer wurden auch 2011 nicht müde, Zeit und Arbeit zu investieren, damit unser Dorf sich weiter entwickelt“, richtete Horst Lehmann ein besonderes Lob und Dankeschön an alle seine Mitstreiter.
Letztere werden auch im neuen Jahr gefordert sein. Ein neues Jugendhaus soll entstehen, die „Kleiner-Heuberg-Halle“ vollendet und das erneuerte Heimatmuseum seiner Bestimmung übergeben werden. Nicht ungeschoren bleibt auch das Stadtsäckel. Für 340 000 Euro muss eine Wendeplatte saniert werden, der Friedhof bekommt einen neuen Brunnen und in Angriff genommen wird voraussichtlich eine wohl mehrere Jahre währende großflächige Kanalsanierung zur Beseitigung der Hochwassergefahr im Dorf.
Was sonst noch alles im Flecken getan wurde oder zu tun ist, veranschaulichte eindrucksvoll eine abschließende PowerPoint-Präsentation.
