Keine Schonfrist für Ungermann

Bürgermeister zieht im Gemeinderat Bilanz – Vom ersten Tag an voll losgelegt

Obernheim, 16.12.2011 von Volker Schweizer

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Auf der Ahnentafel im Rathaus ist Josef Ungermann schon verewigt. Gleich nach seinem Amtsantritt wurde er in die Reihe der Obernheimer Vögte, Schultheißen und Bürgermeister aufgenommen.

In der Zwischenzeit ist fast ein Jahr vergangen – Zeit also für eine kleine Zwischenbilanz. „Wir haben sehr gut zusammengeschafft“, betont Josef Ungermann, der die letzte Sitzung vor Weihnachten nutzte, um sich bei den Gemeinderäten, der Verwaltung und den Mitarbeitern des Bauhofes zu bedanken. Auch dafür, dass ihm der Anfang so leicht gemacht worden sei.

Dass sein früheres Umfeld genau verfolgt, was in Obernheim passiert, freut Ungermann natürlich. In Tailfingen leitete er vor seinem Amtsantritt das Bürgerbüro, in Straßberg dirigierte er den Musikverein. Und selbst im Urlaub in Südtirol sei er mehrmals als „OB von Obernheim“ angesprochen worden.

Sein Stellvertreter Dr. Johannes Huber spricht von einem Blitzstart. Für Josef Ungermann habe es keine Schonfrist gegeben, „er hat vom ersten Tag an voll losgelegt“. Obernheim könne froh sein, so einen guten Bürgermeister bekommen zu haben.

Dass die Erwartungshaltung an Josef Ungermann groß war, zeigte das Wahlergebnis. 95,1 Prozent der Obernheimer wollten ihn als Dorf-Chef haben.

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