Jugendliche sammeln Unterschriften

Besteht Interesse für ein Jugendhaus? – Aktion soll noch vor Weihnachten starten

Messstetten, 14.12.2011 von Volker Schweizer

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Die Problematik im Jugendraum beschäftigt die jungen Meßstetter nach wie vor. Als nächsten Schritt planen sie eine Unterschriftensammlung.

Als „Vertreter der Jugendlichen“ hatte Gymnasiast Kevin Auer in der November-Sitzung des Gemeinderates den Wunsch nach einem Jugendhaus geäußert (wir berichteten) und damit eine Diskussion angestoßen.

Zwischenzeitlich haben sich engagierte Jugendliche mit einigen Eltern und anderen Unterstützern getroffen, um, wie vom Gemeinderat gefordert, ein Konzept zu erarbeiten. Am Ende stand der Wunsch nach einem Domizil, in der alle Gruppierungen die Möglichkeit haben, sich zu integrieren, in der es aber auch eine Option gibt, einander aus dem Weg zu gehen. Dieses könne der bisherige Raum nicht leisten, lautet die einhellige Meinung. Natürlich wolle man sich, wie von Hauptamtsleiter Hans Ritter angeregt, soweit wie möglich aufeinander zu bewegen, betonen die Wortführer. Dennoch erscheint es den Jugendlichen sinnvoll, bestimmte Aktivitäten aufgrund verschiedener Interessen durchaus voneinander getrennt, aber eben unter einem Dach, durchzuführen. Zudem sind die Öffnungszeiten der vorhandenen Einrichtung ein Thema. Für die Jugendlichen ist nachvollziehbar, dass die jetzigen Betreuer nicht jeden Tag zur Verfügung stehen können. Daher denken sie über verschiedene Varianten der Selbstverwaltung – jedoch stets unter Einbindung der professionellen Jugendarbeit – nach.

Um überhaupt herauszufinden, wie das Interesse beziehungsweise der Bedarf der Meßstetter Jugend ist, planen Kevin Auer, der zusammen mit Tobias Reck und weiteren Jugendlichen die Bürgerfragestunde für ihr Anliegen genutzt hatte, eine Unterschriftensammlung. Zudem soll eruiert werden, wie groß die Bereitschaft ist, sich selbst in einem Jugendraum oder Jugendhaus zu engagieren.

Auch hier stehe die Integration aller Gruppierungen und die Einbindung der Nutzer des bisherigen Jugendraums an vorderster Stelle, wurde bei der jüngsten Zusammenkunft betont. Es sollen alle profitieren.

Obwohl die Jugendlichen noch kein konkretes Objekt im Auge haben, sind sie sich einig, dass sie bei notwendig werdenden Renovierungsarbeiten durchaus selbst tätig werden wollen. So sei der verantwortungsvolle Umgang mit den Räumlichkeiten später besser steuerbar. Zur Zeit klären die Jugendlichen ab, ob sie auch in den Schulen Unterschriften sammeln dürfen. Die Aktion soll noch vor Weihnachten losgehen.

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