Burladingen pritscht mit neuem Elan
Burladingen, 01.12.2011 von Frank D. Engelhardt
Zwei Spiele an einem Wochenende, das war schon hart für den Burladinger Regionalligisten. Doch die Partien in Pokal und Runde haben die Volleyballerinnen um Spielführerin Myriam Wenk nicht nur konditionell bestens überstanden. Beim Bezirksligisten Böblingen hatte Burladingen am Freitag zu keiner Zeit Zweifel aufkommen lassen, dass sie die Begegnung in der zweiten Runde des VLW-Verbandspokals für sich entscheiden würden. Mit einer konzentrierten Leistung und starken Aufschlägen war der 3:0-Erfolg nur eine Frage der Zeit. In der nächsten Runde wartet nun ein Vertreter der Landesliga, entweder Backnang oder Nürtingen/Wernau auf die Fehlastädter.
Im Lokalderby gegen Tübingen steigerten sich die Spielerinnen von Trainer Philipp Kurz am Sonntag dann noch einmal. „Das war ein richtig gutes Spiel, wenn nicht sogar das Beste, das wir in dieser Saison abgeliefert haben“, resümierte der TSV-Coach dann auch sichtlich zufrieden. Auch wenn es zum Schluss nur zu einem Satzgewinn gereicht hat, sei die Begegnung doch alles andere als ernüchternd gewesen. „Wir haben gezeigt, wie viel Potenzial in uns ist – wir können es nur noch nicht jederzeit abrufen“, so Kurz. Mit einer guten Mannschaftsleistung und starken Aufschlägen brillierte die Burladinger Truppe, für die es nun gilt den Schwung vom Wochenende mit in die nächste Partie gegen Mannheim zu nehmen. Die ambitionierten Gastgeber hatten sich vor der Saison deutlich verstärkt, den Aufstieg fest eingeplant. Doch die fehlende Homogenität der zusammengewürfelten Rhein-Neckar-Truppe und Verletzungspech kosteten schon einige wertvolle Punkte. Nach acht Spieltagen hat die VSG Mannheim DJK/MVC gerade einmal 6:10 Punkte auf dem Konto und steht auf dem siebten Tabellenplatz, nur zwei Ränge vor Burladingen.
„Für uns geht es auch hier erst einmal darum, unser eigenes Spiel zu verbessern“, meint der Burladinger Coach und gibt sich gelassen. „Wenn wir unser Spielsystem umsetzen, ist einiges möglich“, mag er über den Ausgang der anstehenden Partie aber nicht zu viel spekulieren. Schließlich habe Mannheim Spielerinnen in seinen Reihen, die schon in der zweiten Bundesliga geschmettert haben.
