„Oldtimerkauf“ diskutiert

Oldtimerfreunde Rosenfeld informieren sich aktuell

Rosenfeld, 21.11.2011

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Fachkundiger Austausch steht bei den Rosenfelder Oldtimerfreunden im Mittelpunkt der monatlich stattfindenden Treffen. Jüngst spielte zudem das Thema „Oldtimerkauf“ eine wichtige Rolle.

Etwa 40 Gleichgesinnte trafen sich gegen 19 Uhr in der Rosenfelder Oldtimerhalle, die der Verein erst vor gut einem Jahr bezogen hat und in der mittlerweile 15 hochkarätige Exponate zu bestaunen sind. Begonnen vom 74 Jahre alten Lanchester, einem englischen Fabrikat, bis hin zu ausgesuchten Klassikern der Zukunft, beispielsweise einem mehr als 400 PS starken Cobra. Das ist ein Sportwagen mit englischen Wurzeln und amerikanischem Herzen, dessen Fahrverhalten bis Ende der 50er Jahre konkurrenzlos war. Die Motorleistung befand der US-Rennfahrer Carroll Shelby seinerzeit allerdings als verbesserungswürdig und „implantierte“ dem Boliden einen hubraumstarken US-Motor, was ihn zu einem der schnellsten Straßenwagen der Welt machen sollte.

Neben regelmäßigen Ausfahrten des Fanclubs liegt der allgemeine Schwerpunkt auf dem Oldtimer-Klassiktag, der sich 2012 schon zum zehnten Mal jährt und mittlerweile Oldtimer-Anhänger über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus anzieht. Der Fanclub zählt etwa 50 Mitglieder und freut sich über jeden Interessierten - ob mit oder ohne eigenen Oldtimer. Informationen gibt es beim Fremdenverkehrsverein Rosenfeld, dem Dachverein der Oldtimerfreunde.

Am vergangenen Freitag beschäftigte die Fangemeinde unter anderem die Frage: Was ist beim Oldtimerkauf zu beachten? Friedbert Morsch, einer der Köpfe des Vereins, nannte hier im Vorfeld wichtige Aspekte, die vor dem Kauf geklärt werden sollten. So zum Beispiel die Frage nach der Nutzung: Ist das Fahrzeug Prestigeobjekt oder Gebrauchsgegenstand? Wie weit ist es bis zur nächsten Werkstatt, die Reparaturen vornehmen kann und wie schwer oder leicht gestaltet sich die Ersatzteilbeschaffung?

Josef Wäschle, Jaguarhändler aus Weilen unter den Rinnen, betonte in seinem anschließenden Vortrag, dass aus der aktuellen wirtschaftlichen Sicht ein Oldtimer eine gute alternative Geldanlage sein kann. Lege man sein Augenmerk auf Fabrikate, die nur in limitierten Stückzahlen produziert wurden und im Idealfall eine authentische Patina aufweisen, könne man mit etwas Glück höhere Renditen als bei jeder anderen Wertanlage erzielen. „Und so langweilig wie ein Sparbuch ist so ein Auto schließlich auch nicht“, meinte Wäschle augenzwinkernd

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