Keine Sterne weit und breit

09.11.2011 von Volker Bitzer

Mit Spannung haben Gourmets die Herbst-„Stern“-Schnuppe erwartet: die Verteilung der Michelin-Auszeichnungen für die besten Restaurants. Ernüchterung vor Ort: Obwohl Baden-Württemberg seit Jahrzehnten schlechthin das deutsche Feinschmecker-Bundesland ist, müssen Liebhaber der gehobenen Küche vor der Haustüre darben. Der Zollernalbkreis ist, was Sterne angeht (und nur die zählen in Kennerkreisen wirklich), ein schneeweißer Fleck am kulinarischen Firmament. Dabei war das nicht immer so. Schon vor über 20 Jahren war die alte Ebinger „Linde“ das erste Sterne dekorierte Haus der Gegend. Später kam in Haigerloch die „Schwane“ hinzu, die es im Laufe der Zeit sogar auf zwei Sterne brachte. Deren einstiger Inhaber kocht nun in Stuttgart, der Ebinger Gastronom ist längst in Pension...

Hoch dekoriert ist Albstadt, und somit auch der Landkreis, wenigstens mit den Premium-Wanderwegen, die, so zeigte unsere gestrige Reportage, für wahre Besucherströme sorgen. Wie aber g'schwätzt wird, könnte die Gastronomie entlang der Traufgänge teils ebenfalls noch zulegen. Vor allem bei Service und Öffnungszeiten. Unsere neuen Albstadt-Gäste werden es danken.

Genau eben das glaube ich nicht !

Womit ich auf den Beitrag "Blechlawinen auf die Alb" verweisen darf.

Gruß Tim
Tim Mahler am 10.11.2011 13:02:52
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