Zuschlag für „Kleine Heuberg-Halle“

Leidringer Räte entscheiden sich einstimmig für den Namen – Spektakuläre Aktion mit Kran

Rosenfeld-Leidringen, 13.10.2011 von Hannelore Kaiser

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Zwei besondere Ereignisse trugen sich in die Baugeschichte der neuen Turnhalle ein. Am Montag erhielt das Projekt seinen Namen, gestern in spektakulärer Aktion seine Dachkonstruktion.

„Wir liegen gut im Zeitplan. Sofern es das Wetter zulässt, wird planmäßig der Rohbau noch vor dem Winter abgeschlossen sein“, zeigte sich Ortsvorsteher Horst Lehmann zur ersten Ortschaftsratssitzung nach langer Sommerpause zufrieden über den Fortschritt an Leidringen zurzeit größtem Bauvorhaben. Die einzelnen Räume seien zwischenzeitlich gut erkennbar, das Baugerüst stehe und die Holzkonstruktion des Eingangbereiches sei installiert. Um der Gefährdung beim Bau vor allem für die Schüler noch mehr zu entschärfen, sei oberhalb des Backhauses in Richtung Schulgebäude ein zusätzlicher Rindenmulchweg geschaffen worden.

Was der Ortschef dann als nächsten wichtigen Bauabschnitt ankündigte, vollzog sich bereits am gestrigen Mittwoch. Mittels Autokran und Tieflager wurden die 14 Meter langen Spannbetonteile für das Dach auf den Rohbaukörper gehievt. Eine Aktion die von Schülern und Anliegen angespannt verfolgt wurden.

Seit Montagabend hat die werdende Turnhalle nun auch einen Namen. „Kleiner Heuberg-Halle“ soll die gute Stube heißen. So jedenfalls entschieden die Ortschaftsräte einstimmig und öffentlich im Beisein einiger Zuhörer. Zur Auswahl standen 16 Namensvorschläge, die nach entsprechendem Aufruf von Leidringer Bürgern zwischenzeitlich eingereicht worden waren. Von „Aktiv- und Festhalle“ bis zum „Farren-Winkel“, „Heerweg-Halle“ oder „Kinder-Winkel“ lauteten die Ideen, die zumeist Bezug zu den angrenzenden Gewann-Namen beinhalteten. Der ebenfalls vorgeschlagene Name „Halle für Alle“ fand sich für die Ortschaftsräte auch in dem letztlich einstimmig favorisierten Vorschlag „Kleiner Heuberg-Halle“ wieder. Denn nicht nur für die Leidringern soll diese Halle künftig offen stehen. Sie soll auch ein Sport-, Fest- und Kulturtreff für „alle“ Bewohner des Kleinen Heubergs werden. Der Name „Kleiner Heuberg-Halle“ wird später auf der Außenfassade über dem nordwestlichen Gebäudeeck sichtbar werden. Doch bis dies soweit ist, muss die Baugeschichte noch weiter fortgeschrieben werden. Aktuell mit der Ausschreibung des zweiten Vergabepaketes. Beinhaltet darin sind Klempner-, Maler- und Schreinerarbeiten sowie Ausführungen für Putz- und Trockenbau, Fliesen, Estrich, Sporthallenboden und -decke, Prallwand und Einbauelemente. Zusammen mit dem Architekten haben der Ausschuss für Umwelt und Technik, Ortschaftsräte und Turnhallenausschuss die dafür notwendigen Vorgaben erarbeitet.

Die Vergabe wird voraussichtlich am 17. November durch den Gemeinderat erfolgen.

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