Zurück mit 230 Euro
Winterlinger Schüler im ZDF-Kinderquiz „1, 2 oder 3“
Winterlingen, 29.01.2011 von Volker Schweizer
Obwohl sich die Fünfklässler der Grund-, Haupt- und Werkrealschule Winterlingen mächtig ins Zeug gelegt hatten, reichte es am Ende „nur“ für den undankbaren dritten Platz. Sie mussten allerdings nicht mit leeren Händen die Rückreise auf die Alb antreten: Für die Klassenkasse gab es 230 Euro.
Der Initiative von Sarah Wolf ist es zu verdanken, dass ein Millionenpublikum von der Albgemeinde erfährt. Sie hatte die Bewerbungsunterlagen eingereicht. Ausgestrahlt wird die beliebte Kinder-Show, die es seit 1977 gibt, am Samstag, 5. März. Zuerst um 8.30 Uhr im ZDF, dann nochmal um 14.30 Uhr auf KIKA.
Die Freude war natürlich groß, als Winterlingen als eine der glücklichen Schulen ausgelost wurde. Als Mitspieler suchte sich Sarah Wolfer ihre Freunde Ann Julia Hundsdorff und Argjend Muslijaj aus. Am Donnerstag ging es mit dem Zug zur Aufzeichnung in die Bavaria-Filmstudios nach München. Klassenlehrerin Christine Keller begleitete das Trio.
Nach der Ankunft spendete der Sender den Kindern erst mal ein Mittagessen. Dann aber wurde es spannend, es ging zum Schminken und Frisieren in die Maske. Anschließend mussten die Schüler Turnschuhe anziehen und blaue „1, 2 oder 3“-Shirts überstreifen. Erst jetzt gaben die Fernsehleute das Thema der Sendung bekannt. Es drehte sich alles um „Tiere im Fernsehen“ .
Als Moderator Elton das Studio betrat, ging die Show mit viel Applaus los. Die Teilnehmer aus Winterlingen und ihre Mitkandidaten aus Österreich und Bulgarien machten Bekanntschaft mit der Krake Paul, mit Eisbär Knut und dem „Supertalent“-Hund Primadonna. Dann wurden zum Teil recht schwierige Fragen gestellt, wie zum Beispiel „Wieso sind Eisbären weiß?“ oder „Welches Tier war als erstes im Weltraum?“. Aus drei vorgegebenen Antworten musste die richtige Lösung gewählt werden. Dann kündigte Elton an: „Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht!“. Klar, dass einige Mal auch für das blaue Team das Licht anging, am Ende reichte es allerdings nicht ganz nach oben auf das Siegerpodest.
Die Platzierung wurde gelassen aufgenommen. Da man nicht alle Tage Fernsehluft schnuppern kann, war es für alle ein erlebnisreicher und unvergesslicher Tag. Die Winterlinger erfuhren, wie Fernsehen gemacht wird, dass es hier durchaus auch die eine oder andere Panne gibt und man nichts dem Zufall überlässt.
